Themen-Überblick: Verkehr

Reisebus brennt auf A52: Chaos am Kreuz Breitscheid
Ein brennender Reisebus hat heute Morgen am Kreuz Breitscheid für massives Verkehrschaos gesorgt. Auf der A52 Richtung Essen geriet der Bus nach einem technischen Defekt in Brand. Die sieben Insassen konnten sich rechtzeitig retten, kurz darauf stand das Fahrzeug in Vollbrand. Die Autobahn wurde komplett gesperrt, es kam zu langen Staus. weiter…

Schwerer Unfall auf der A2: Junger Fahrer schwebt in Lebensgefahr
Ein schwerer Unfall hat sich gestern auf der A2 ereignet: Der BMW eines 26-Jährigen aus Ahlen wurde völlig zerstört, der Motor schleuderte meterweit in einen Graben. Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Für den Abschleppdienst war der Einsatz besonders schwierig – das Auto war nicht mehr transportfähig. Die Polizei untersucht nun den Unfallhergang. weiter…
Monatelange Sperrungen: Bahnstrecke zwischen Hagen und Köln wird saniert
Für Bahnpendler zwischen Hagen, Wuppertal und Köln wird es kompliziert: Die Deutsche Bahn saniert die Strecke abschnittsweise und sperrt sie monatelang. Züge fallen aus, stattdessen fahren Ersatzbusse. Erneuert werden unter anderem Schienen, Weichen, Oberleitungen und die Signaltechnik. Ziel ist ein stabilerer Bahnverkehr – Fahrgäste sollen mehr Zeit einplanen und sich vorher informieren. weiter…
A40 bei Duisburg kurzzeitig wieder offen
Duisburg, Pendler im Ruhrgebiet können kurz aufatmen: Die A40 zwischen dem Kreuz Duisburg und dem Kreuz Kaiserberg ist seit dem frühen Morgen wieder freigegeben. Nach zwei Wochen Sperrung rollt der Verkehr Richtung Essen wieder. Grund waren erneut Umbauarbeiten am Kreuz Kaiserberg – bereits die dritte Sperrung in diesem Jahr. Die Entlastung hält jedoch nicht lange: Ab Donnerstag wird die A40 dort wieder voll gesperrt, dann in beide Richtungen. weiter…
NRW bleibt Stauland Nummer eins
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen steckt im Stau: Essen, Köln, Düsseldorf und Wuppertal zählen bundesweit zu den staureichsten Städten. Autofahrer verlieren allein in Essen im Schnitt rund 46 Stunden pro Jahr im Stillstand. Im Landtag streitet die Politik über Lösungen. Doch schnelle Entlastung ist nicht in Sicht. Experten sehen kurzfristig kaum Chancen – und für viele Pendler bleibt der Stau bittere Alltagsroutine. weiter…
Warnstreik legt Nahverkehr lahm
Bochum, Pendler in NRW müssen sich Anfang der Woche auf massive Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi ruft zu einem ganztägigen Warnstreik im Nahverkehr auf. Busse und Straßenbahnen sollen am Montag vielerorts ausfallen. Hintergrund sind Forderungen nach kürzeren Arbeitszeiten, mehr Ruhephasen und höheren Zuschlägen. Während Fahrgäste verärgert reagieren, warnen Arbeitgeber vor hohen Mehrkosten. Eine Einigung ist vorerst nicht in Sicht. weiter…
Streusalz wird knapp – Winterdienst muss einschränken
Minden, Westfalen, Glatte Straßen und fehlendes Streusalz sorgen in Teilen von NRW für Probleme. In mehreren Städten und Kreisen muss der Winterdienst kürzertreten. Nebenstraßen werden teils gar nicht mehr gestreut. Besonders betroffen sind Westfalen und Ostwestfalen-Lippe. Allein im Kreis Minden-Lübbecke fehlen über 500 Tonnen Salz. Autofahrer müssen sich auf glatte Fahrbahnen und längere Räumzeiten einstellen. weiter…
A52-Brücke gesperrt – Angst vor neuem Verkehrschaos
Essen, Ruhr, Nächste Hiobsbotschaft für NRW: Die Ruhrtalbrücke auf der A52 Richtung Essen ist ab sofort voll gesperrt. Eine der wichtigsten Verkehrsachsen fällt damit komplett aus. Pendler und Spediteure müssen mit langen Umwegen, Staus und Mehrkosten rechnen. Ursache ist ein Schaden an einem verschlissenen Brückenbauteil. Wie lange die Sperrung dauert, ist noch offen. Wirtschaft und Anwohner fürchten, dass ihnen das nächste Verkehrschaos droht. weiter…
Zwischen Glättewarnung und Schweigen: Wie viel Alarm braucht der Verkehr?
Steinfurt, Westfalen, Erst große Angst, dann nichts: Am 9. Januar sorgt Sturmtief „Elli“ in ganz NRW für massive Warnungen – am Ende bleibt es ruhig, Einsatzkräfte müssen kaum ausrücken. Nur zwei Wochen später das Gegenteil: Am 23. Januar kommt es ohne große Vorwarnung zu einem schweren Unfall auf der A44 mit drei Toten. Und auch heute wieder häufen sich Unfälle im Berufsverkehr, etwa in Vlotho – trotz fehlender Glättewarnungen. Die Frage steht im Raum: Müssen Wetter- und Verkehrswarnungen häufiger und deutlicher ausfallen, damit es auf den Straßen sicherer bleibt? Ein Winterdienstfahrer aus dem Kreis Steinfurt hält frühe Warnungen grundsätzlich für richtig, plädiert aber für Augenmaß. Hinweise auf Glätte und Vorsicht seien sinnvoll, drastische Konsequenzen wie Schulschließungen jedoch nicht immer nötig. Doch auch zu viele extreme Warnungen bergen Risiken: Sie können sich abnutzen und an Wirkung verlieren. Am Ende bleibt der Appell an gegenseitige Rücksichtnahme – und an vorsichtiges Fahren, auch ohne dramatische Warnstufe. weiter…
