Themen-Überblick: Kurios

Düsseldorfer sammeln Centstücke für den guten Zweck
Düsseldorf, Andre und Tanja aus Düsseldorf heben jeden noch so kleinen Cent auf – aber nicht für sich selbst. Alles, was sie auf Gehwegen, vor Geschäften oder auf Märkten finden, wird gespendet. Aus wenigen Münzen werden so mit Geduld und Sammelarbeit beachtliche Summen. Allein im vergangenen Jahr kamen über 820 Euro für eine Wohnungslosenhilfe zusammen. Für die beiden ist klar: Jeder gefundene Cent kann anderen helfen. weiter…

Russischer Prozess wegen Karnevalswagen neu aufgerollt
Düsseldorf, Der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly bleibt im Visier der russischen Justiz. In Moskau soll ein Verfahren gegen ihn fortgesetzt werden, obwohl Tilly selbst davon nie offiziell informiert wurde. Grund sind seine satirischen Karnevalswagen, die Wladimir Putin scharf kritisieren. Russland wirft ihm die Verunglimpfung staatlicher Organe vor, mögliche Strafen reichen bis zu zehn Jahre Haft. In Düsseldorf arbeitet Tilly derweil unbeirrt weiter – und lässt sich auch diesmal künstlerisch nicht bremsen. weiter…
Strack-Zimmermann testet Düsseldorfer Flughafen mit Humor
Düsseldorf, Kurioser Auftritt am Airport Düsseldorf: FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann machte einen unterhaltsamen Flughafen-Test. Vom Gate über die Sicherheitskontrolle bis zur Toilette nahm sie den Betrieb augenzwinkernd unter die Lupe. Dabei lobte sie moderne Scanner, scherzte über Angebote auf der Damentoilette und setzte Seitenhiebe Richtung Politik. Warum sie das tat, erklärte sie selbst: aus Spaß – und um Dinge mit Humor anzusprechen. weiter…
Afghanisches Eis ist neuer Food Trend
Winterberg, Westfalen, Vanilleeis direkt aus dem Schnee? Ein viraler Food-Trend sorgt gerade für Staunen im Netz. In Winterberg testen Opa Thomas und Enkel Theo das sogenannte „afghanische Eis“ – zubereitet mit Sahne, Milch und Vanillezucker in einer Schneekuhle. Kann das Eis überzeugen? weiter…
Eierautomat gesprengt: Explosion zerstört Verkauf in Wuppertal
Wuppertal, Mit einem lauten Knall endet der Verkauf regionaler Eier am Wuppertaler Stadtrand. Am Wochenende wurde ein Eierautomat gesprengt. Die Explosion war so heftig, dass sowohl der Automat als auch die darin befindlichen Eier unbrauchbar sind. Der Schaden ist groß, der Schock sitzt tief. Die Polizei ermittelt. weiter…
Gedenkstein zwischen Zuständigkeiten gefangen
Bielefeld, Ein unscheinbarer Ort mit großer Geschichte: Am Rand von Bielefeld erinnert ein Gedenkstein an die frühere Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Fürstentum Lippe. Seit 2017 steht die Säule an einem Wendehammer – eigentlich nur vorübergehend. Doch bis heute ist unklar, wer für das Denkmal zuständig ist. Mehrere Behörden waren bereits involviert, vier sind sich einig – eine blockiert. Die obere Denkmalschutzbehörde prüft eine Genehmigung, knüpft diese aber an Bedingungen: Finanzierung durch die Kommune, ein denkmalfachliches Gutachten und die Umsetzung durch ein zertifiziertes Fachunternehmen. Für den Initiator ist das unverständlich, denn Stein, Straße und Grundstück gehören dem Land. Ein neuer Standort, nur 200 Meter entfernt am Rad- und Gehweg, ist bereits gefunden. Am 4. Februar wird der Fall im Petitionsausschuss des Landtags behandelt. Ziel ist es, den Gedenkstein noch vor Ende der Bauarbeiten an einen würdigen Platz zu versetzen. weiter…
Freizeitpark in der Wohnung!?
Eine normale Wohnung? Viel zu langweilig für Jenny und Andy Smeja. Ihr Zuhause ist ein echter Freizeitpark: Jedes Zimmer hat ein eigenes Thema – mit passender Deko, Beleuchtung, Düften und sogar Geräuschen. Vom Wald-Schlafzimmer mit Tierlauten über Steampunk-Wohnzimmer bis zum Avatar-Gästezimmer mit eigener Sauna. Andy lebt seine Leidenschaft für Freizeitparks bis ins Detail aus, inklusive originaler Park-Requisiten und Achterbahn-Elementen. Die aufwendige Gestaltung stammt größtenteils von Jenny, der handwerklichen Kreativkraft des Duos. Sogar der Vermieter ist eingeweiht – die Wohnung ist gemietet. Ein Zimmer kann über Airbnb gebucht werden. weiter…
Hobbybrauer aus der Garage: Bier mit Herzblut statt Großbrauerei
Bad Oeynhausen, Philipp braut sein Bier nicht im Keller, sondern in der eigenen Garage. Vom Schroten des Malzes bis zur Gärung übernimmt er jeden Schritt selbst. Das Ergebnis verkauft er für zwei Euro pro Flasche – nicht gewinnorientiert, sondern um die Kosten zu decken. Er sagt selbst, er hätte sich von dem investierten Geld auch ein Auto kaufen können. Doch sein Antrieb sei Leidenschaft. Für ihn zählt, dass sein Bier mit Liebe gemacht ist – und genau so schmeckt. weiter…
NRWs singender Trucker
Bocholt, Tag für Tag fährt Winni Biermann als LKW-Fahrer durch Nordrhein-Westfalen. Doch während draußen die Kilometer vorbeiziehen, erfüllt in seiner Kabine Musik den Raum: Er singt Arien, Operettenstücke und alte Volkslieder – ganz aus Leidenschaft und ohne klassische Ausbildung. weiter…
