Köln: Stiftung gegen Mobbing

Sie stehen in der Öffentlichkeit und werden geliebt und kaum einer denkt wohl, dass auch die Promis nicht immer SO beliebt waren. Auch Guido Kanz oder die Lochis, wissen was es heißt, gemobbt zu werden. Und jetzt machen sich Promis stark, um sowas zu stoppen.

Köln: Stiftung gegen Mobbing (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Zu unserem Beitrag bieten wir einen Service für Hörgeschädigte an.
Lesen Sie den Text unseres Beitrages hier nach:

Otto ist erst 10 Jahre aber er weiß schon, was es heißt, drangsaliert zu werden. Er wurde in der Vergangenheit mit seiner Fußball – Clique von älteren Schülern gemobbt:

Otto sagt: „Da wurden wir von einer Klasse oft beleidigt, also nicht richtig beleidigt, sondern geärgert, also beim Fußballspielen zum Beispiel haben die uns genervt.“

Und genau dieses Nerven hat gereicht, dass Otto mit einem blöden Gefühl im Bauch nach Hause ging:

„Du halt denkst ich bin zu klein oder die sind größer und stärker, einfach zu klein für die oder ich kanns nicht…“

Auch auf seinen Freund Jannik hatte die ältere Gang es abgesehen:

Jannik sagt: „Also ich hatte schon Angst vor denen, weil die waren groß und dann sind die ganz nah vor uns gegangen und haben so geglotzt. Und dann haben die uns auch mies gefoult und als wir was dagegen gesagt haben, haben die gemeint – kann man so machen.“

Und genau um Kindern wie Otto, Jannik und ihren Freunden zu helfen stärken heute die Youtube-Stars, die Lochis und auch Entertainer Guido Cantz das Selbstbewusstsein der Schüler hier in Köln. Denn auch sie haben schon Mobbing erlebt.

„Du wurdest wegen deiner Hautprobleme, deiner Akne gemobbt, bei mir war es weil ich keine Markenklamotten trug in der 5,6 Klasse, da gab es dann andere, die haben mich gemobbt.“

„Ich war der Kleinste und Jüngste in der Klasse und rothaarig, damals hies es aber noch hänseln und nicht mobben und das habe ich leidlich erleben dürfen.“, sagt Guido Cantz.

Deshalb haben die Promis heute in Köln die Stiftung „Du Doof“ gegründet. Das Thema soll immer mehr in den Unterricht von Grundschulen eingebracht werden. Rollenspiele sollen zeigen, dass Ausgrenzen und Mobben falsch ist – und dass die Kinder zusammenhalten sollen, wenn eines von ihnen geärgert wird. Für Otto und seine Freunde steht jetzt jedenfalls fest: einer für alle und alle für einen.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 04.05.2018 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

    Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

    *