Themen-Überblick: Wirtschaft

Einzelhandel in NRW weiter unter Druck – vorsichtiger Hoffnungsschimmer für 2026
Der Einzelhandel in NRW bleibt in der Krise. Laut Jahresbilanz des Handelsverbands NRW meldeten fast 50 Prozent der Händler sinkende Umsätze, nur knapp 19 Prozent konnten zulegen. Auch das Weihnachtsgeschäft enttäuschte: Rund 61 Prozent zeigten sich unzufrieden. Gründe sind unter anderem politische Unsicherheiten und die Kaufzurückhaltung der Kunden. Hoffnung macht jedoch eine leicht positivere Stimmung zu Jahresbeginn. Große Sorgen bleiben Bürokratie, steigende Preise, zunehmender Ladendiebstahl und der Attraktivitätsverlust der Innenstädte. weiter…

7 Prozent für Essen – 19 Prozent für Getränke: Bars fühlen sich bei Steuersenkungen benachteiligt
Die Mehrwertsteuer-Senkung auf Speisen entlastet viele Restaurants – Bars und Kneipen gehen jedoch leer aus. Auf Getränke fallen weiterhin 19 Prozent Mehrwertsteuer an, während Kosten für Energie, Personal und Lieferanten steigen. Barbetreiber in NRW sprechen von einem zunehmenden Überlebenskampf und fühlen sich von der Politik abgehängt. Die CDU begründet die Ungleichbehandlung mit höherem Personalaufwand in Restaurants. Branchenverbände fordern nun zumindest Entlastungen bei Bürokratie und Lohnkosten. weiter…
Tarifstreit beim TÜV Rheinland: Erster Warnstreik nach 20 Jahren
Hunderte Beschäftigte des TÜV Rheinland haben in Köln gestreikt. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt: Der Arbeitgeber bietet bislang nur zwei Prozent mehr Lohn – aus Sicht der Beschäftigten deutlich zu wenig angesichts guter Geschäftszahlen. Die Gewerkschaft ver.di fordert 10,5 Prozent für ein Jahr. Am morgigen Tag geht der Tarifstreit in die dritte Verhandlungsrunde. Der Warnstreik ist der erste beim TÜV Rheinland seit über 20 Jahren. weiter…
Eier werden knapp – und teurer
Dortmund, Kaarst, Leere Regale im Supermarkt: In NRW herrscht Eiermangel. Der Grund ist eine Kombination aus gestiegenem Konsum und der Vogelgrippe. Fachleute warnen, dass sich die Lage bis Ostern weiter zuspitzen könnte. Produzenten arbeiten am Limit, zusätzliche Liefermengen sind kurzfristig kaum verfügbar. weiter…
Bestattungen werden teurer – Branche gerät unter Druck
Düsseldorf, Eine klassische Bestattung kostet in Deutschland inzwischen durchschnittlich zwischen 8.000 und 10.000 Euro. Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb für alternative Bestattungsformen. Die Folge: Friedhöfe werden leerer, Betriebe der Bestattungsbranche geraten wirtschaftlich unter Druck. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat sich bei einem Steinmetzbetrieb in Düsseldorf ein Bild von der Lage gemacht. Die Branche fordert neue Konzepte und politische Unterstützung, um langfristig bestehen zu können. weiter…
Millionen Beschäftigte von Mindestlohnerhöhung betroffen
Die geplante Anhebung des Mindestlohns auf 13,90 Euro könnte in NRW bis zu 1,2 Millionen Jobs betreffen. Besonders profitieren Beschäftigte in nicht tarifgebundenen Betrieben, im Gastgewerbe und viele Minijobber. Auch jede sechste erwerbstätige Frau würde von höheren Löhnen profitieren. weiter…
Warnstreik legt Unikliniken lahm: OPs verschoben, Notbetrieb läuft
Köln, Warnstreiks haben den Betrieb an den Unikliniken in Bonn, Köln, Essen und Düsseldorf massiv eingeschränkt. Pflegekräfte sowie Mitarbeiter aus Bereichen wie Wäscherei und Transportdienst forderten mehr Geld. Planbare Operationen wurden verschoben, behandelt wurden fast ausschließlich Notfälle. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutete das: Eingriffe mussten kurzfristig abgesagt werden. Wie groß die Belastung für Betroffene war, zeigte sich vor Ort deutlich. weiter…
Mikrozensus startet: 80.000 Haushalte in NRW werden befragt
Der Mikrozensus 2026 hat begonnen. Rund 80.000 zufällig ausgewählte Haushalte in NRW erhalten Post. Abgefragt werden unter anderem Arbeit, Einkommen, Wohnen, Bildung und Gesundheit. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen im Land. weiter…
Angekündigte Führerschein-Reform bremst Fahrschulen aus
Seit der Ankündigung, dass der Führerschein günstiger werden soll, brechen in NRW die Anmeldezahlen an Fahrschulen ein. Viele Fahrschüler warten ab – obwohl die Reform frühestens 2027 kommen dürfte. Fahrschulen kämpfen mit bis zu 50 Prozent weniger Anmeldungen, während Kosten für Personal, Fahrzeuge und Sprit weiterlaufen. Für viele Betriebe wird die Situation existenzbedrohend. weiter…
