Ein Herz für Katzen

Eine Frau aus Ibbenbüren hat bei sich zu Hause 19 Katzen aufgenommen. Sie arbeitet für den Tierschutzverein Helfer für Tiere in Not e.V. weshalb sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Tiere aufzupäppeln und dann an Privatleute oder auch ins Tierheim abzugeben. Doch jetzt hat das Veterinäramt davon erfahren und sagt: Alle Katzen müssen bis Sonntag aus der Wohnung. Sehr kranke Tiere müssen dann aber vielleicht eingeschläfert werden. Wir waren heute bei der Frau zu Besuch und haben geschaut, wie es jetzt für sie und ihre 19 Katzen weitergeht.

Ein Herz für Katzen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Zu unserem Beitrag bieten wir einen Service für Hörgeschädigte an.
Lesen Sie den Text unseres Beitrages hier nach:

10 Jahre lang hat Irene Middendorf kranke und herrenlose Katzen bei sich aufgenommen, in ihrem Gartenhäuschen gepflegt und die gesunden Tiere wieder in ein neues zu Hause vermittelt. Doch jetzt steht ihre Lebensaufgabe vor einem schnellen Ende. Das Veterinäramt erlaubt ihr maximal drei Katzen. Für mehr reiche der Platz nicht.

9 Katzen sind Irene Middendorf geblieben. Die restlichen Vierbeiner konnte die Ibbenbürenerin schon in ein neues Zuhause vermitteln. Was mit den restlichen Katzen passiert und wer sich künftig um herrenlose Katzen kümmert, weiß niemand.

Die einzige Rettung: Mehr Platz. Deshalb will Irene jetzt noch ein weiteres Gartenhaus bauen. So könnte sie am Ende vielleicht doch noch alle Katzen behalten. Doch bis zur Frist am Sonntag wird ihr das kaum gelingen.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 23.02.2018 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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