Münster, Westfalen, Nach dem Brandanschlag auf eine Bar auf Mallorca fordert die spanische Staatsanwaltschaft harte Strafen für acht Männer aus dem Münsterland. Sie sollen das Lokal vor dreieinhalb Jahren in Brand gesetzt haben. Mehrere Menschen wurden dabei leicht verletzt. Nun liegen Anklage und Forderung auf dem Tisch: sieben Jahre Haft und 100.000 Euro Schadensersatz. Wann der Prozess beginnt, ist noch offen. weiter…
Schalke, Der Hype um Neuzugang Edin Džeko bei Schalke 04 sorgt für ungewöhnlich viel Betrieb am Trainingsgelände. Zahlreiche Fans, darunter viele aus Bosnien, kamen, um Džeko und Dejan Ljubičić erstmals im königsblauen Trikot zu sehen. Beide Neuzugänge könnten am Wochenende gemeinsam auf dem Platz stehen – beim kleinen Revierderby am Samstag gegen den VfL Bochum. Während des Trainings haben einige Fans klassische osteuropäische Cevapcici für die Bosnier Dzeko, Ljubicic und Trainer Muslic gegrillt. weiter…
Gelsenkirchen, Nach dem spektakulären Schließfach-Einbruch in einer Gelsenkirchener Sparkassenfiliale gibt es erste rechtliche Schritte. Vier Wochen nach der Tat hat ein Anwalt mehrere Musterklagen eingereicht und wirft der Bank Sicherheitsmängel vor. Ein Gutachten soll belegen, dass der Einbruch hätte verhindert werden können. Die Sparkasse weist die Vorwürfe zurück, reagiert aber mit einer Servicestelle für Betroffene. Der Schaden liegt im zweistelligen Millionenbereich, die Ermittlungen laufen weiter. weiter…
Steinfurt, Westfalen, Erst große Angst, dann nichts: Am 9. Januar sorgt Sturmtief „Elli“ in ganz NRW für massive Warnungen – am Ende bleibt es ruhig, Einsatzkräfte müssen kaum ausrücken. Nur zwei Wochen später das Gegenteil: Am 23. Januar kommt es ohne große Vorwarnung zu einem schweren Unfall auf der A44 mit drei Toten. Und auch heute wieder häufen sich Unfälle im Berufsverkehr, etwa in Vlotho – trotz fehlender Glättewarnungen.
Die Frage steht im Raum: Müssen Wetter- und Verkehrswarnungen häufiger und deutlicher ausfallen, damit es auf den Straßen sicherer bleibt? Ein Winterdienstfahrer aus dem Kreis Steinfurt hält frühe Warnungen grundsätzlich für richtig, plädiert aber für Augenmaß. Hinweise auf Glätte und Vorsicht seien sinnvoll, drastische Konsequenzen wie Schulschließungen jedoch nicht immer nötig.
Doch auch zu viele extreme Warnungen bergen Risiken: Sie können sich abnutzen und an Wirkung verlieren. Am Ende bleibt der Appell an gegenseitige Rücksichtnahme – und an vorsichtiges Fahren, auch ohne dramatische Warnstufe.
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Oelde, Westfalen, Der Fotograf Lars Beusker aus Oelde hat in Kenia eines der seltensten Raubtiere Afrikas fotografiert: einen schwarzen Leoparden, auch als schwarzer Panther bekannt. Neun Tage lang war er dem Tier auf der Spur, am letzten Tag gelang die Begegnung.
Der Leopard mit dem Namen Giza gilt als bislang einzig bekanntes Tier seiner Art in Afrika. Beusker, der zuvor in der Modefotografie tätig war, wurde bereits 2022 als bester Naturfotograf der Welt ausgezeichnet. Seine Bilder zeigen den seltenen Leoparden bei Tag und bei Nacht. weiter…
Münster, Westfalen, Ein kleiner Waldkauz steckt in einem Ofenrohr fest – und kommt alleine nicht mehr heraus. Ohne das Eingreifen eines Schornsteinfegers aus Münster hätte das Tier nicht überlebt. Der Vogel konnte unverletzt befreit werden. weiter…
Castrop-Rauxel, Eine blutverschmierte Sitzbank, eine große Blutlache und Glasscherben am Boden: An einer Bushaltestelle in Castrop-Rauxel stirbt ein 17-jähriger Junge nach einer schweren Gewalttat. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät.
Anwohner berichten von Schreien am frühen Abend. Kurz darauf sperrt die Polizei den Bereich großräumig ab, Rettungskräfte kämpfen vergeblich um das Leben des Jugendlichen. Eine ebenfalls 17-jährige Bekannte des Opfers wird wenig später festgenommen. Sie gibt an, der Junge habe versucht, sie zu vergewaltigen, und spricht von Notwehr. Die Tatwaffe – mutmaßlich eine Glasscherbe – wurde bislang nicht gefunden.
Aus Ermittlerkreisen heißt es, es gebe Zweifel an der Darstellung. Tatort und Fundort sollen möglicherweise nicht identisch sein. Die Ermittlungen dauern an. weiter…
Gelsenkirchen, Nach dem Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen hat Goldhändler Mehmet Dimir aus Gelsenkirchen-Buer seine Sicherheitsvorkehrungen erneut überprüft. Er sagt, er fühle sich inzwischen besser geschützt als die Bank selbst.
Dimir war bereits im vergangenen Jahr während der Öffnungszeiten Opfer eines Betrugsversuchs und rüstete danach massiv auf: Kameras, Bewegungsmelder und eine externe Sicherheitsfirma überwachen sein Geschäft rund um die Uhr. Die Sparkasse weist Vorwürfe unzureichender Sicherung zurück und spricht von „höchster krimineller Energie“. Der Fall war Thema im NRW-Innenausschuss, Ermittlungen laufen.
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