Landkreis Essen

Urteil Sikh-Tempel (Foto: SAT.1 NRW)

Urteil Sikh-Tempel

Essen, Ruhr, Zwei Jahre Gefängnis – diese Strafe hat Mohammed Ö. im Oktober bekommen. Dafür, dass er bei den Bombenplanungen auf den Essener Sikh-Tempel dabei war und auch eine Testspreungung vorab mitgemacht hat. Gegen dieses Urteil legte sowohl sein Anwalt, als auch die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Der Grund: Dem Angeklagten war es zu viel – der Staatsanwaltschaft zu milde. Heute dann, ein neues Urteil – wie hat der Richter heute entschieden? weiter…

Zweimal lebenslänglich (Foto: SAT.1 NRW)

Zweimal lebenslänglich

Essen, Ruhr, Zwei Brüder aus Essen müssen wegen Mordes lebenslang hinter Gitter. Sie erschossen einen jungen Mann auf offener Straße. Offenbar geriet das Opfer zwischen die Fronten zweier syrisch-libanesischer Großfamilien. weiter…

Familiendrama in Essen (Foto: SAT.1 NRW)

Familiendrama in Essen

Essen, Ruhr, Ein junger Mann aus Essen soll seine 83 Jahre alte Großmutter getötet und seinen 63 Jahre alten Vater schwer verletzt haben. Die Motive der Tat sind noch unklar. Am Nachmittag wurde der 33-Jährige festgenommen. weiter…

Hacker greifen ThyssenKrupp an (Foto: SAT.1 NRW)

Hacker greifen ThyssenKrupp an

Essen, Ruhr, Über 6 Monate haben IT-Spezialisten von ThyssenKrupp gegen eine großangelegte Hacker-Attacke gekämpft. Das hat heute ein Sprecher des Unternehmens bestätigt. Die Bande war im Frühjahr in die IT-Systeme eingedrungen. Sie hatten Zugriff auf einige wichtige Informationen aus dem Konzern. Barbara Engels vom Institut für deutsche Wirtschaft in Köln weiß, wie gefährlich das werden kann. Die organisierte Band soll aller Voraussicht nach mit staatlicher Hilfe und den besten Angriffsmethoden ausgerüstet gewesen sein. Wahrscheinlich kommt sie aus China, so der Konzern heute. Mit 18 Sicherheitsexperten konnte ThyssenKrupp schließlich den Angriff erfolgreich abwehren. weiter…

Keine doppelte Staatsbürgerschaft mehr? (Foto: SAT.1 NRW)

Keine doppelte Staatsbürgerschaft mehr?

Essen, Ruhr, Die Basis der CDU will keine doppelte Staatsbürgerschaft mehr. Nach einer hitzigen Debatte stimmte die knappe Mehrheit der Delegierten auf dem CDU Parteitag in Essen heute für diesen Vorschlag. Die Kinder von Zuwanderern sollen so gezwungen werden, sich für eine Staatsbürgerschaft zu entscheiden. Kanzlerin Angela Merkel sperrt sich gegen diesen Beschluss. Sie sagt heute gegenüber Journalisten, dass sie den Beschluss falsch findet und in dieser Amtszeit nichts mehr an der bisherigen Regelung ändern wird. Dabei geht es hauptsächlich um Kinder türkischer Eltern. Die sollen sich zwischen 18 und 23 Jahren für eine Staatsbürgerschaft entscheiden. Seit einer Vereinbarung der schwarz-roten Koalition im Dezember 2014 dürfen in Deutschland geborene Kinder von Ausländern beide Staatsbürgerschaften behalten. weiter…

Bomben-Attentat kein Terror? (Foto: SAT.1 NRW)

Bomben-Attentat kein Terror?

Essen, Ruhr, So sieht es der Generalbundesanwalt, wie heute beim Prozess gegen die Tempel-Bomber bekannt wurde. Auch wenn die Jugendlichen einen Anschlag im Namen von ISIS verübt haben, wurde keine Anklage wegen Terrorismus erhoben. weiter…

CDU-Sponsoring (Foto: SAT.1 NRW)

CDU-Sponsoring

Essen, Ruhr, Unternehmen sponsern Parteien Heute wurden auf dem CDU Parteitag in Essen kostenlos Zigaretten verteilt. Dahinter steckt einer der großen Sponsoren der Christdemokraten. Der US-Tabakkonzern Philipp Morris. Der hat alleine im Jahr 2015 neben Spenden auch noch 80.000 Euro Sponsorengelder an die CDU gezahlt. NRW-CDU-Chef Armin Laschet sieht da kein Problem. Das sieht die Organisation Lobby-Control ganz anders. Deshalb hat man heute vor dem Parteitag in Essen demonstriert. Bis jetzt werden Einnahmen aus dem Sponsoring laut Parteigesetz unter dem Punkt „Sonstige Einnahmen“ pauschal veröffentlich. Konkrete Geldgeber müssen nicht genannt werden. Die Grünen machen es trotzdem und auch die SPD überlegt hier transparenter zu werden. weiter…

Atom-Ausstieg (Foto: SAT.1 NRW)

Atom-Ausstieg

Essen, Ruhr, Freude in Essen und in Düsseldorf. Die Energiekonzerne RWE und EON haben einen Anspruch auf Ausgleichszahlungen vom Staat. Das hat heute das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Nach der Atom-Katastrophe in Fukushima 2002 hatte die Bundesregierung beschlossen einige Atomkraftwerke der beiden Konzerne sofort abzuschalten. Auf der Menge Strom, die der Staat, den Konzernen eigentlich danach noch abnehmen wollte, blieben die Unternehmen sitzen. Die dadurch entstandenen Verluste müssen jetzt ausgeglichen werden. Wie hoch die Zahlungen sein werden, steht noch nicht fest. weiter…