Bielefeld, Nach dem Tod zweier 18-Jähriger durch Kugelbomben in der Silvesternacht in Bielefeld wurde ein 20-Jähriger festgenommen. Er soll mindestens einen der illegalen Böller verkauft haben.
In seiner Wohnung fanden Ermittler Verpackungen verbotener Pyrotechnik. Der Mann wurde inzwischen wieder freigelassen. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und wegen fahrlässiger Tötung. weiter…
Bielefeld, Schwere Vorwürfe gegen einen Tierbedarf-Shop in der Nähe von Bielefeld: Eine ehemalige Mitarbeiterin wirft dem Betreiber vor, Mindesthaltbarkeitsdaten gefälscht und Kunden betrogen zu haben.
Bei Recherchen vor Ort fanden sich Produkte mit abgelaufenem oder manipuliertem Mindesthaltbarkeitsdatum. Zudem soll Ware illegal umgefüllt worden sein. Der Betreiber bestreitet alle Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ermittelt wegen Betrugs, rund 40 Anzeigen liegen vor. weiter…
Bielefeld, Ein unscheinbarer Ort mit großer Geschichte: Am Rand von Bielefeld erinnert ein Gedenkstein an die frühere Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Fürstentum Lippe. Seit 2017 steht die Säule an einem Wendehammer – eigentlich nur vorübergehend.
Doch bis heute ist unklar, wer für das Denkmal zuständig ist. Mehrere Behörden waren bereits involviert, vier sind sich einig – eine blockiert. Die obere Denkmalschutzbehörde prüft eine Genehmigung, knüpft diese aber an Bedingungen: Finanzierung durch die Kommune, ein denkmalfachliches Gutachten und die Umsetzung durch ein zertifiziertes Fachunternehmen.
Für den Initiator ist das unverständlich, denn Stein, Straße und Grundstück gehören dem Land. Ein neuer Standort, nur 200 Meter entfernt am Rad- und Gehweg, ist bereits gefunden. Am 4. Februar wird der Fall im Petitionsausschuss des Landtags behandelt. Ziel ist es, den Gedenkstein noch vor Ende der Bauarbeiten an einen würdigen Platz zu versetzen. weiter…
Bielefeld, Nach dem Tod des 18-jährigen Alex in der Silvesternacht meldet sich seine Schwester Elona mit einem emotionalen Appell. Der junge Mann starb, nachdem er einen illegalen Böller gezündet hatte. Elona ruft zu Spenden für einen Abenteuerspielplatz in Bielefeld auf, der Kindern Halt und Gemeinschaft geben soll.
Zugleich fordert sie ein Böllerverbot, um weitere Todesfälle zu verhindern. Trotz der tiefen Trauer hofft die Familie, mit dem Aufruf etwas bewirken zu können.
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Bielefeld, Für viele Eltern bedeutete der Distanzunterricht eine doppelte Belastung. Nicole Reese aus Bielefeld musste gleichzeitig arbeiten und ihre Tochter beim Lernen unterstützen. Sie kritisiert das Modell als realitätsfern und fühlt sich im Homeoffice benachteiligt.
Auch Tochter Lotte hätte lieber Präsenzunterricht gehabt. Die Situation weckt bei der Familie Erinnerungen an die Corona-Zeit. Während Elternvertretungen Verständnis für die Vorsichtsmaßnahme zeigen, lehnen einige Betroffene das Homeschooling grundsätzlich ab.
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Bielefeld, Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen vier Personen wegen Bestechung und Bestechlichkeit. Zwei arbeiten bei der Stadt Bielefeld, außerdem stehen ein Dolmetscher und ein weiterer Beteiligter unter Verdacht.
Sie sollen zwischen 2023 und 2025 in mindestens 15 Fällen Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnisse sowie schnellere Termine gegen Geld vergeben haben – in einem Fall sollen rund 4.000 Euro geflossen sein. Die Stadt will sich noch äußern. weiter…
Bielefeld, Zwei junge Bielefelder kamen in unabhängigen Fällen nach Explosionen durch illegale Pyrotechnik ums Leben. In beiden Fällen erlitten sie schwerste Verletzungen. Nach solchen Vorfällen werden Forderungen nach strengeren Regeln für Feuerwerkskörper erneut lauter. weiter…
Bielefeld, Eine Patronenhülse unter einer Pylone brachte die Ermittler auf eine neue Spur. Drei Männer waren dort mit teils lebensgefährlichen Stichverletzungen gefunden worden – doch nun steht der Verdacht im Raum, dass sie zuvor selbst geschossen haben könnten. Ein 48-Jähriger geriet ins Visier der Polizei. Er gab an, mit fünf Männern wegen eines Konflikts um seinen Sohn in Streit geraten zu sein. Nach seiner Aussage sei auf ihn geschossen worden, woraufhin er zugestochen habe – aus Notwehr. Ein 21-Jähriger liegt weiterhin lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von Notwehr aus weiter…