
Gedenkstein zwischen Zuständigkeiten gefangen
Bielefeld, Ein unscheinbarer Ort mit großer Geschichte: Am Rand von Bielefeld erinnert ein Gedenkstein an die frühere Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Fürstentum Lippe. Seit 2017 steht die Säule an einem Wendehammer – eigentlich nur vorübergehend. Doch bis heute ist unklar, wer für das Denkmal zuständig ist. Mehrere Behörden waren bereits involviert, vier sind sich einig – eine blockiert. Die obere Denkmalschutzbehörde prüft eine Genehmigung, knüpft diese aber an Bedingungen: Finanzierung durch die Kommune, ein denkmalfachliches Gutachten und die Umsetzung durch ein zertifiziertes Fachunternehmen. Für den Initiator ist das unverständlich, denn Stein, Straße und Grundstück gehören dem Land. Ein neuer Standort, nur 200 Meter entfernt am Rad- und Gehweg, ist bereits gefunden. Am 4. Februar wird der Fall im Petitionsausschuss des Landtags behandelt. Ziel ist es, den Gedenkstein noch vor Ende der Bauarbeiten an einen würdigen Platz zu versetzen. weiter…






