Stahlgipfel in Düsseldorf

Es geht um 48.000 Jobs

Schärfere Klimaschutzauflagen der EU bedrohen laut Industriesprechern möglicherweise tausende Arbeitsplätze. Insbesondere in der Stahlhochburg Duisburg wird gezittert.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Stahlgipfel in Düsseldorf (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Die Stahlbranche in Nordrhein-Westfalen ist in heller Aufregung. Die Industrie sieht möglicherweise tausende Jobs bedroht. Grund sind die schärferen Klimaschutzauflagen der EU. Wie mit der Situation umgegangen werden soll und wie man möglicherweise Druck auf die Europäische Union ausüben könnte, soll heute auf einem Stahlgipfel in Düsseldorf geklärt werden.
NRW ist aktuell der größte Stahlstandort weltweit mit 48 Tausend Arbeitsplätzen. Insbesondere in Duisburg dürfte gezittert werden. In der Stahlhochburg arbeiten allein 24.000 Menschen in der Branche.
Die Auflagen der EU um Verschmutzungsrechte sorgen bei der Industrie für höhere Kosten. Die Rede ist von knapp einer Milliarde Euro Mehrkosten pro Jahr. Das gefährde offenbar Investitionen, Arbeitsplätze und im schlimmsten Fall ganze Stahlstandorte.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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