Verschwiegene SMS nach Solinger Attentat? Opposition erhöht Druck auf Flüchtlingsministerin Paul
Eine bislang nicht vorgelegte SMS von NRW-Flüchtlingsministerin Josefine Paul sorgt für politischen Zündstoff. Die Nachricht, verschickt kurz nach dem Messeranschlag in Solingen, legt nahe, dass Paul früher über zentrale Hintergründe informiert war als bislang angegeben. SPD und FDP werfen der Ministerin vor, den Untersuchungsausschuss zu behindern, und fordern gemeinsam mit Blick auf Ministerpräsident Hendrik Wüst die vollständige Offenlegung aller Unterlagen bis zum 30. Januar.
Die zeitliche Abfolge der internen Kommunikation wirft Fragen auf, insbesondere weil Paul im Ausschuss erklärte, erst später gesicherte Informationen gehabt zu haben. Die Grünen weisen den Vertuschungsvorwurf zurück und sprechen von einem möglichen Versehen bei der Aktenlieferung.

Bild: SAT.1 NRW,