LKW-Ärger der A1 verlagert sich

Durch Schranken auf der Rheinbrücke bei Leverkusen weichen viele der LKW nun über die B51 aus. Dabei gefährden sie zahlreiche Kinder an der dort gelegenen Grundschule in Leverkusen-Schlebusch, da die Straßen nicht für 40 Tonner ausgelegt sind.

LKW-Ärger der A1 verlagert sich (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

 Es sollte die Lösung sein, doch der LKW-Ärger bleibt: Um die neuen Schranken an der Rheinbrücke zu umgehen, greifen immer mehr LKW-Fahrern auf Schleichwege zurück. Das Problem hierbei – Die 40-Tonner donnern ausgerechnet an einer Grundschule in Leverkusen-Schlebusch vorbei, obwohl die Straße die breiten Autos kaum zulässt. Die Eltern fürchten nun um die Sicherheit ihrer Kinder. Mutter Bianca lässt ihre Tochter Ronja auf dem Weg zur Schule nicht von der Hand: „Also ich bring Sie immer noch zur Schule, weil mir das einfach zu gefährlich ist. Wenn dann noch Fahrradfahrer auf dem schmalen Radweg sind, dann ist es ja noch schlimmer. Die trauen sich gar nicht auf dem Fahrradweg zu fahren, die fahren mit auf dem Fußweg. Dann kommt einem noch einer entgegen und dann ist es schon sehr eng“.

Die Stadt Leverkusen will nun den Bürgersteig erweitern. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, kann die Stadt die Straße jedoch nicht einfach sperren. Für Bundesstraßen ist der Landesbetrieb Straßen.NRW zuständig, doch ein Problem sieht der durch die LKW-Nutzung nicht – es ließe sich nicht verhindern, dass sich die LKW Ausweichstrecken suchen.

 Eltern und Kinder müssen jetzt wohl warten, bis sich die Situation durch einen Neubau auf der Rheinbrücke von alleine klärt.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 24.10.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

    Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

    *

    2 Kommentare anzeigen