Vertrauensbruch

Die Türkisch-Islamische Union DITIB wird sich vorerst nicht mehr beim Islamunterricht in NRW engagieren. Das NRW-Schulministerium hatte vorher sehr deutlich klar gemacht, dass die Mitarbeit von DITIB derzeit nicht mehr erwünscht ist. Es geht um die Spitzelvorwürfe. Mehrere DITIB-Imame werden verdächtig, Anhänger des Predigers Gülen an die Türksichen Behörden gemeldet zu haben. Gülen gilt dort als Staatsfeind. DITIB war bisher Mitglied im Schulbeirat, der unter anderem seine Zustimmung zu den Lehrplänen für den Islamunterricht gibt. Seinen Sitz im Beirat lässt DITIB jetzt ruhen.

Vertrauensbruch (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 07.02.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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