Spionage-Verdacht bei Ditib

Wegen Spitzel-Vorwürfen hat die Bundesanwaltschaft am Morgen die Wohnungen von vier Ditib-Imamen in NRW und Rheinland-Pfalz durchsucht. Sie stehen im Verdacht, für die türkische Regierung spioniert zu haben. Islamlehrer wurden als Anhänger der Gülen-Bewegung an die türkischen Behörden gemeldet. Im NRW-Landtag forderte heute die FDP die Zusammenarbeit mit Ditib deshalb schnellstens zu beenden. Der stellvertretende Fraktionschef Joachim Stamp warf der Regierung eine Verschleppung vor. Die Zusammenarbeit beim islamischen Religionsunterricht ist im Moment nur ausgesetzt, aber noch nicht beendet.

Spionage-Verdacht bei Ditib (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 15.02.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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