Schneeballschlacht-WM

Seit einer Woche ist offiziell Winter. Die Temperaturen passen – fehlt nur noch der Schnee. Der soll nächste Woche kommen – heute liegt aber an einem Orts auch schon Schnee. In der Arena auf Schalke startet gleich der Biathlon Weltcup. Vor der Arena ist vor ein paar Minuten die Schneeball-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen.

Schneeballschlacht-WM (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Und Treffer! So gut zielt heute das Team „“Balls of Ice“ aus Gladbeck. Das reine Männerteam zieht zum ersten Mal in die eisige Schlacht. Coach Jörg heizt seinen Jungs nochmal ordentlich ein – Aufwärmen muss schließlich sein.

Jörg: „Also sportlich fit sind wir, das seht ihr ja. Wir haben die Sandkästen der Kinder leer geworfen. Der Rest ist Können einfach, ne. Wir werden also die Schneebälle ziemlich hart machen. Wir wollen die Gegner schon direkt bei den ersten Treffern so ein bisschen in Angst versetzten.“

Und das schaffen sie auch. Die Männer haben schließlich Erfahrung: Wenn Sie keine Schneebälle werfen, sind sie Handballer und Footballer. Schnell steht fest: Nur Spaß ist eine Schneeballschlacht nicht.

Michael: „Tierisch anstrengend … wie man gerade hört glaube ich.“

Mit rund 20 Treffern mehr holen die „Balls of Ice“ sich ihren ersten Sieg. Teamcoach Jörg weiß jetzt worauf es ankommt.

Jörg: „Kommunikation ist wichtig, immer wichtig, Ausdauer schaffen wir jetzt leider nicht mehr, da müssen wir dran arbeiten. Wir müssen damit leben was wir haben und das kriegen wir hin.“

Wer Ausdauer hat, ist der Titelverteidiger: Team „Hau do Jus“. Zwei Mal sind sie hier schon Weltmeister geworden. Im Gegensatz zu den anderen Teams sind sie nur zu dritt.

Uwe, Hau do Jus: „Wir hatten vorher mal einen Auswechselspieler, der war krankheitsbedingt ausgefallen. Wir sind zu dritt über die Runden gekommen und ich denke wir schaffen das dieses Jahr hoffentlich auch. Schneebälle werfen oder sowas trainieren wir nicht, nein. Allgemeine Fitness, Intervalltraining ganz ganz wichtig bei zwei mal drei Minuten. Schwächen und Stärken des Gegners analysieren und dann klappt das schon.“

Mit viel Sport und Ehrgeiz haben sie es letztess Jahr ins Finale geschafft. Wenn die „Balls of Ice“ heute so weiter machen, könnten sie ein echter Konkurrent in der finalen Schlacht werden. Auch wenn ihre Taktik noch nicht ganz ausgereift ist.

Jörg: „Das werden wir sehen wie die Gegner sind, da haben wir uns noch nicht so viele Gedanken drüber gemacht, aber, wir werfen halt. Haha…“

Egal auf welchen Platz es Jörg und sein Team heute schaffen. Fakt ist: Auch nächstes Mal wollen sie wieder in die Schlacht ziehen und Volltreffer landen.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 28.12.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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