Revision bei Küken-Schreddern

Für viele Tierschützer ist das Töten von Küken grausam, für die Geflügel-Bauern führt derzeit aber kein Weg daran vorbei: Das massenhafte Schreddern von Eintagsküken ist jetzt aber ein Fall für das Bundesverwaltungsgericht. Die Kreise Gütersloh und Paderborn gehen dort gegen ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts vor. Die Richter aus Münster hatten nämlich letztes Jahr im Mai das systematische Töten von männlichen Küken für ZULÄSSIG erklärt. Das sei kein Verstoß gegen den Tierschutz, hieß es dazu. Eine Revision wurde damals nicht zugelassen. Doch dagegen wurde Beschwerde eingelegt – wie sich heute herausstellt: Mit Erfolg. Wann der neue Prozess stattfindet, ist noch nicht geklärt.

Revision bei Küken-Schreddern (Foto: PETA)

Etwa 50 Millionen frisch geschlüpfte männliche Küken werden im Jahr getötet, weil sie als unwirtschaftlich gelten.Bild: PETA,

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 03.01.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: PETA,

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