Prostutiertengesetz

In einer Woche – am 1. Juli – tritt das neue Prostituiertengesetz in NRW in Kraft – doch viele Städte sind darauf noch nicht vernünftig vorbereitet. Alle Sexarbeiterinnen brauchen zukünftig spezielle Ausweise – die sind bei den Kommunen aber noch nicht ausreichend oder gar nicht vorhanden – in Essen, Oberhause, Bochum und Gelsenkirchen zum Beispiel. Die zentrale Datenbank steht auch noch nicht zur Verfügung. Das Gesetz soll ermöglichen, dass Prostituierte in den Städten außerdem beraten werden, doch die haben noch keine Ahnung, wie viel Personal dafür nötig sein wird. Bis 1. Juli können die meisten Städte die Anforderungen nicht erfüllen, beklagt sich zum Beispiel die Stadt Bochum.

Prostutiertengesetz (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 26.06.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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