Neue Vorwürfe gegen Apotheker

Der 46-Jährige soll nicht nur die Wirkstoffe in den Infusionen der Krebspatienten unterdosiert haben – er soll auch abgelaufene Infusionen neu gemischt haben. Das kann für den Patienten höchst giftig sein. Grundsätzlich gilt – ein Arzneimittel darf nach Ablauf dieser Daten nicht mehr verwendet werden anders als also ein Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln. Der Wirkstoff kann sich einfach zersetzen und dann ist die Frage: Besteht eine Wirkungslosigkeit, ein Wirkungsverlust oder entstehen sogar giftige Abbauprodukte. Die Staatsanwaltschaft bestätigt uns heute, dass die neuen Vorwürfe gegenüber Peter S. jetzt überprüft werden. Der 46-Jährige sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Rund 40.000 Infusionen soll der Apotheker gepanscht haben.

Neue Vorwürfe gegen Apotheker (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 05.12.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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