Doch keine Nordafrikaner

Die Kölner Polizei leistet sich offenbar die nächste Silvester-Panne: Zunächst hieß es, bei den kontrollierten jungen Männern habe es sich überwiegend um Nordafrikaner gehandelt. Zwei Wochen später muss die Polizei ihre Angaben laut dpa ändern: Die überprüften Männer stammen zu einem Großteil nämlich aus dem Irak, Syrien und Afghanistan – heißt es heute. Insgesamt kamen am Silvesterabend etwas 2000 Männer zum Kölner Hauptbahnhof. 670 wurden kontrolliert – von 425 wurde die Identität ermittelt. Nur 30 davon waren tatsächlich Nordafrikaner. Die Kölner Polizei wehrt sich in einer Mitteilung gegen die Vorwürfe: Die Angaben zu den Nationalitäten stehen unter dem Vorbehalt noch andauernder Ermittlungen und weiter: Viele haben sich mit Dokumenten (…) ausgewiesen, die nicht als sichere Dokumente im Sinne einer zweifelsfreien Bestimmung der Staatsangehörigkeit gelten. Mit anderen Worten also: Könnte sein, dass angebliche Syrer am Ende Nordafrikaner sind.

Doch keine Nordafrikaner (Foto: Telenews Network)

 Bild: Telenews Network,

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 13.01.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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