Die besten Plätze in Düsseldorf

Wer Düsseldorf von seiner schönsten Seite sehen will, muss diese zehn Plätze unbedingt gesehen haben!

Die besten Plätze in Düsseldorf (Foto: Düsseldorf Tourismus GmbH - Photo U. Otte)

 Bild: Düsseldorf Tourismus GmbH - Photo U. Otte,

Altstadt

Die bekannte Altstadt ist ein wundersamer halber Quadratkilometer, der so viel zu bieten hat wie kaum ein anderer Stadtteil Düsseldorfs.

Hier sind die Köbesse (Kellner) rau und herzlich, hier kommt das nächste Alt auch unbestellt, hier gibt es Haxen und Histörchen, Beschaulichkeit und Trubel. Mehr als 260 Kneipen säumen die „Längste Theke der Welt“: Ob Hausbrauerei, Lounge, Cocktailbar, Elektroclub oder gehobenes Ambiente – hier findet jeder eine Lokalität ganz nach seinem persönlichen Geschmack. Auf dem Brauereiweg lernt man in geselliger Atmosphäre mehr über das Altbier und die ansässigen Hausbrauereien.

Doch nicht nur Leib und Seele dürfen sich in der Düsseldorfer Altstadt besonders wohl fühlen: Auch der Geist wird hier wohl genährt, denn hier befinden sich viele der Kunst- und Kultureinrichtungen der Landeshauptstadt. Die bedeutsame Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, das innovative NRW-Forum, das ehrwürdige Museum Kunstpalast oder das Filmmuseum sind nur einige der zahlreichen Museen, die bei den Besuchern der Rheinmetropole Eindruck hinterlassen. Gewichtig sind auch Düsseldorfs Bretter, die die Welt bedeuten: Die Deutsche Oper am Rhein, das Düsseldorfer Schauspielhaus oder die Tonhalle bestätigen Düsseldorfs Ruf als internationale Kunst- und Kulturmetropole.

Im Bereich der Altstadt befinden sich einige der schönsten Kirchen Düsseldorfs. So zum Beispiel die älteste Kirche der Stadt aus dem 13. Jahrhundert, die Sankt Lambertus Basilika, die mit ihrem außergewöhnlichen in sich verdrehten Turm zur unverwechselbaren Silhouette Düsseldorfs beiträgt. Die Kirche bildet zusammen mit Schlossturm und Düssel den ursprünglichen Kern der Altstadt. Der Pfarraltar der Basilika birgt einen Schrein mit Reliquien des Heiligen Apollinaris, des Stadtpatrons. Auch St. Andreas aus dem 18. Jh. sowie St. Maximilian sind einen Besuch wert!

MedienHafen

Bei der Umgestaltung des alten Rheinhafens wurde in Düsseldorf, anders als in anderen Städten, keine Flächensanierung betrieben, sondern Grundstück für Grundstück individuell behandelt und seinem künftigen Nutzer angepasst. Auf diese Weise wurde das Gebiet nicht in ein einheitliches architektonisches Korsett gezwängt. Stattdessen leisten internationale renommierte Architekten wie Frank O. Gehry, David Chipperfield, Joe Coenen, Steven Holl und Claude Vasconi ihren kreativen Beitrag zum Gesamtbild. Die Düsseldorf Tourismus GmbH bietet spannende Führungen durch den MedienHafen an.

Denkmalgeschützte Lagerhallen werden mit modernstem Medien High-Tech ausgestattet, alte Räume erstrahlen in neuem Outfit. Trotz aller Neuerungen ist die Hafenatmosphäre überall spürbar. Der Handelshafen mit seinen Kaimauern, den Treppenanlagen, den gusseisernen Pollern und den schmiedeeisernen Geländern sowie die Gleisanlagen der alten Ladestraße und die dazugehörigen Kräne stehen unter Denkmalschutz.
Viele Firmen bieten im MedienHafen hochwertige Dienstleistungen und Know-how. Wo noch vor einem Jahrzehnt die Tristesse ungenutzter Hallen herrschte, haben nun rund 700 Unternehmen Quartier bezogen, nutzen die einzigartigen Arbeitsbedingungen am Wasser und profitieren vom Image des MedienHafens. Sein Ruf als „Architekturmeile“ und innovativer Bürostandort dient als Aushängeschild: 76 % der ansässigen Firmen finden sich hier mit ihrem Hauptsitz.

Auch in puncto „Kulinarisches“ spielt der Medienhafen in der ersten Liga: Vom exquisiten „Berens am Kai“ mit Michelin-Stern über die „Goldigste“ Currywurst Düsseldorfs bis hin zum gemütlichen Cocktail am Abend – die Gastronomen haben sich auf ihre heterogene Klientel eingestellt, die sich am Tage aus Geschäftskunden und am Abend aus flippigen Szenegängern zusammensetzt. Im futuristischen Club 3001 mit schrägen 3-D Visuals trifft man sich dann später zum Feiern.

Rheinuferpromenade

Sie gilt als eine der Schönsten – die Düsseldorfer Rheinuferpromenade. Vom Architekten Niklaus Fritschi geplant und zwischen 1990 und 1997 angelegt, hat sie die Stadt zurück an den Rhein geführt und ist seitdem neben der traditionsreichen Königsallee die zweite prominente Düsseldorfer Flaniermeile. Die Rheinuferpromenade symbolisiert die rheinische Lebensfreude der Düsseldorfer und ist vor allem im Sommer Ausdruck des mediterran anmutenden Lebensgefühls der Stadt. Während unter den blauen Wellenschliff-Steinen der Verkehr im Rheinufertunnel dahinbraust, rollen oben die Boule-Kugeln und üben sich die Düsseldorfer in Müßiggang.

Die Rheinuferpromenade verbindet die traditionsreiche Altstadt mit dem modernen MedienHafen und wird gesäumt von Cafés und Bars. Von hier aus lassen sich die vorbeiziehenden Rheinschiffe entspannt beobachten.


Geschichte der Rheinuferpromenade

Mit der Anlage der neuen Promenade vor der Rheinfront der Altstadt erfüllte sich ein alter Traum der Düsseldorfer: die Rückkehr der Stadt an den Rhein. Möglich wurde dies erst durch die Tieflegung der Rheinuferstraße. Über Jahrzehnte war die von täglich mehr als 55.000 Fahrzeugen befahrene Straße im Verlauf der B1 zu einem schier unüberwindbaren Riegel zwischen Stadt und Strom geworden. Vor diesem Hintergrund hatte bei dem baulichen Jahrhundertprojekt von Anfang an die Verbesserung der Lebensqualität und die Verkehrsberuhigung für weite Teile der Innenstadt im Vordergrund aller planerischen Überlegungen gestanden.

Auf einer Länge von 1.928 m wurde die wichtigste innerstädtische Nord-Süd-Verbindung in einem bautechnischen und finanziellen Kraftakt unter die Erde verlegt. 570 Millionen DM flossen in das Projekt. Auf dem Deckel des Tunnels entstand die Promenade, die sich von der Oberkasseler Brücke entlang der Altstadtfront über 1,5 km bis zum Landtag erstreckt. Geh- und Radwege, 600 Platanen und viel Platz zum Flanieren und Müßiggang kennzeichnen die neue Rheinfront der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Als absoluter „In-Treff“ hat sich mittlerweile die große Freitreppe am Burgplatz etabliert. Von hier bietet sich ein wunderbarer Blick auf die vorbeiziehenden Schiffe und den Sonnenuntergang über dem linksrheinischen Oberkassel. Mit 1,2 Millionen Farbpunkten hat Prof. Hermann-Josef Kuhna den Seitenwänden der Treppe und der benachbarten Bastion eine von großer öffentlicher Anteilnahme begleitete farbige Gestaltung gegeben.

Königsallee „Kö“

Was wäre Düsseldorf ohne sie? Düsseldorfs Königsallee ist mehr als eine Einkaufsstraße – sie ist Aushängeschild, Prachtstück und internationales Markenzeichen. Von den Düsseldorfern liebevoll „Kö“ genannt, prägt sie den Ruf der Stadt als elegante Shopping-Destination. Von zahlreichen Kastanien gesäumt, steht die Kö für mondänes Lebensgefühl.

Hier präsentiert sich das „Who is Who“ der Modebranche. Zahlreiche Flagship-Stores, kleine Boutiquen, luxuriöse Juweliere und beeindruckende Shopping-Malls laden zum Flanieren ein. Auf Wunsch begleitet und berät Sie ein Personal-Shopper bei Ihrem Streifzug durch die vielfältige Düsseldorfer Shopping-Landschaft. Die zahlreichen Straßencafés ermöglichen zudem gemütliches Verweilen getreu dem Motto „Sehen und Gesehen werden“.

Die Westseite der Kö hat sich zur ersten Adresse für Luxus-Hotels entwickelt. Hier finden sich der Breidenbacher Hof, das Steigenberger Parkhotel sowie das InterContinental. Alle drei Häuser tragen fünf Sterne mit dem Zusatz „Superior“.


Geschichte der Königsallee

1802 wurde im Zuge der Neuplanung des Geländes Hofbaumeister Huschberger beauftragt, anstelle der vorhandenen Festungswerke einen großzügigen Stadtgraben mit Allee anzulegen. Schon 1804 war die neue Anlage fertiggestellt. Der Aushub eines 31 Meter breiten und 5 Meter tiefen Grabens bedingte die Umlenkung der Düssel zur Bewässerung. Auf Vorschlag von Gartenbaumeister Weyhe pflanzte man Bäume entlang des Stadtgrabens. Zwei Holzbrücken, die über den Alleegraben führten, versah man mit Wachhäuschen, um Zoll zu erheben. Wegen ihres Baumbestandes nannte man diese Straße später Kastanienallee.
Der Ursprung ihres heutigen Namens ist ebenso legendär wie sie selbst: Nach einem Pferdeapfelwurf auf König Friedrich Wilhelm IV. (1848) wurde sie als „Wiedergutmachung“ von Kastanienallee in Königsallee umbenannt.

Seit Juni 2014 besteht eine Straßenpartnerschaft zwischen den luxuriösen Einkaufsadressen „Königsallee“ und der „Avenue Montaigne“ in Paris. Damit rücken beide Straßen nicht nur modemäßig näher zusammen, sondern durch die Zusammenarbeit zwischen Paris und Düsseldorf wird die internationale Bedeutung beider Luxusmeilen gestärkt. Dieser Schulterschluss wird anhand von Kooperationen ansässiger Hotels und gemeinsamer Aktionen der beiden Boulevards mit Leben gefüllt und erfolgreich als vereinte Visitenkarte in die Welt getragen.

Ein innovatives Projekt, das Synergien in der Außenwahrnehmung schafft, den interkulturellen Austausch fördert und so die Bekanntheit der Düsseldorfer Luxusstraße weiter erhöht.

Schloss und Park Benrath

Eines der schönsten Gartenschlösser des 18. Jahrhunderts steht im Düsseldorfer Süden. Von 1756 – 1773 durch Architekt Nicolas de Pigage geplant und erbaut, diente das Schloss Benrath zunächst als Lust- und Jagdschloss für den Kurfürsten Carl Theodor. Das Ensemble gilt heute in seiner künstlerischen Einheit aus Bauwerken, Inneneinrichtungen und den 60 ha großen Gärten als eines der in Europa selten gewordenen Gesamtkunstwerke des ausgehenden Rokoko.

Die Schlossbauten sind mit dem Hauptgebäude, den östlichen und westlichen Kavaliersflügeln, den beiden Torhäusern und vier Wachhäuschen vollständig erhalten. Neben der Besichtigung des Hauptschlosses (Corps de Logis), das mit seinen Exponaten (Möbeln, Porzellanen, Gemälden etc.) einen Eindruck vom höfischen Leben der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts vermittelt, lohnt sich ein Besuch des „Museums für Naturkunde“ und des „Museums für Europäische Gartenkunst“ im West- bzw. Ostflügel des Schlosses. Der barocke, an das Rheinufer grenzende Park wurde ebenfalls von Nicolas de Pigage entworfen.

Museum für Europäische Gartenkunst
In diesem weltweit bisher einzigartigen Museum werden mit Skulpturen, Plastiken, Gemälden, Graphiken, Porzellan, bibliophilen Büchern, Modellen und modernen Medien Stile und Themen der Gartenkunst vorgestellt, die sich im Bautypus der maison de plaisance in Benrath bündeln. Das Spektrum reicht von der Villenidee über den locus amoenus der Antike bis zur italienischen Renaissance, von der barocken Repräsentationsanlage bis zum englischen Landschaftsgarten.

Museum für Naturkunde
Der Naturraum vom Rhein bis zum Bergischen Land, von der Wupper bis zur Ruhr, ist Schwerpunktthema des Museums. Bei einer „Wanderung“ vom Rheinstrom bergauf durch die vom Fluss geformte Terrassenlandschaft wird die Tier- und Pflanzenwelt der Region vorgestellt.

Kaiserswerth

Düsseldorfs nördlicher Stadtteil Kaiserswerth ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Rund um den Klemensplatz liegt der malerische Ortskern mit Barockhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Direkt am Rheinufer erhebt sich die malerische Ruine der „Kaiserpfalz“ des sagenumwobenen Kaisers Friedrich Barbarossa. Die Pfalz – ursprünglich aus dem 10. Jahrhundert – war unter Kaiser Heinrich III. ausgebaut und zwischen 1174 – 1184 durch Kaiser Barbarossa erweitert worden, nachdem er den Rheinzoll von den Niederlanden nach Kaiserswerth verlegt und eine den Rhein beherrschende Festung benötigt hatte.
Die Burganlage besteht heute noch aus imposanten Gemäuern, die bis zu viereinhalb Meter dick sind. In den Sommermonaten ist sie täglich von 9:00 – 18:00 Uhr zugänglich. Vom idyllischen Burgweg mit seiner einzigartigen Lindenallee bietet sich zudem ganzjährig ein herrlicher Blick auf die Pfalz.

In direkter Nähe der Burgruine laden Cafés und Biergärten zum Entspannen und Genießen ein. Sehenswert ist zudem die St. Suitbertus Basilika am Stiftsplatz, eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit vergoldetem Schrein für die Gebeine des Heiligen Suitbertus.

Kombinieren Sie den Besuch in Kaiserswerth mit einer romantischen Schifffahrt auf dem Rhein zur Düsseldorfer Altstadt! Die Weiße Flotte Düsseldorf bietet von April – Oktober regelmäßige Touren an.

Carlsplatz

Stadtteil: Carlstadt

Wissenswertes:
Der ursprüngliche Bauernmarkt ist heute ein Feinschmeckerparadies für Düsseldorfer und Touristen (Mo-Sa). „Op’m Carlsplatz“ herrscht das ganze Jahr Saison.

Classic Remise Düsseldorf

Das Oldtimer-Zentrum präsentiert auf 19.000 qm die schönsten Fahrzeuge der Automobilgeschichte.

Das denkmalgeschützte Gebäude mit seiner einzigartigen Architektur wurde 1930 als Ringlokschuppen konstruiert, d.h. hier wurden die ankommenden Dampflokomotiven auf einer riesigen Drehscheibe in die jeweilige Garage eingeparkt und dann gewartet.
Der ehemalige Lokschuppen präsentiert sich heute als „lebendiges“ Museum.

Autos werden angeliefert, repariert und verkauft. Daneben gibt es gläserne Garagen, in denen Mieter ihre Autos während des Jahres parken. So findet man hier unter den etwa 300 Fahrzeugen auch Autos, die sonst nur in Museen zu bewundern sind. Und auch mancher Besucher reist mit einem seltenen Fahrzeug an. Wechselnde Ausstellungen bieten Stammbesuchern spannende Neuheiten.
Shops zum Thema Automobilia, ein Eventrestaurant, Bistro und Biergarten komplettieren das Angebot im Oldtimer-Paradies.

Japanviertel

Wer sich zum Shoppen an die Immermannstraße im Zentrum Düsseldorfs begibt, könnte meinen, er sei im Land der aufgehenden Sonne gelandet: Little Tokyo liegt am Rhein! Hinter vielen Schaufenstern sitzen winkende Kätzchen, farbenfrohe Kimonos laden zum Anprobieren ein und mittags weht der Duft fernöstlicher Gewürze durch die zahlreichen asiatischen Restaurants und Bars. Neben London und Paris hat Düsseldorf eine der größten japanischen Gemeinden in ganz Europa. Eine große Entdeckungsreise ist das japanische Viertel auch für Cosplay- und Manga-Fans.

Trödel-, Antik- und Wochenmärkte

Auf Düsseldorfs Märkten lässt es sich nach Lust und Laune stöbern, kaufen und handeln. Bücher, alte Schallplatten, Kuriositäten, Second-Hand, Kunsthandwerk und vieles mehr wird hier geboten.

Lebensmittel und mehr

Wochenmarkt auf dem Carlsplatz
Fischmarkt (Jahrmarkt), Tonhallenufer

Trödelmärkte

Radschlägermarkt, Ulmenstraße 275 (Großmarkt)
Aachener Platz, Jeden Samstag 8.00 Uhr (Bilk)
Trödel- und Kindersachenmarkt, Bürgerhaus Reisholz Kappelerstr. 231 (Reisholz)
Schützenplatz Frankfurter Straße (Garath)
Schützenplatz Spangerstraße (Reisholz)
Hellerhof, Parkplatz Einkaufszentrum, Carlo-Schmid-Straße (Hellerhof)
Parkplatz OBI Königsberger Straße 87 (Lierenfeld)
Schützenplatz Rather Broich 151 (Rath)
Zentrum-Ost, Platz vor der Freizeitstätte (Garath)

Antikmärkte

Antik & Art, Mitsubishi Electric HALLE (Oberbilk)
Kö-Galerie (City)

(Quelle: www.duesseldorf-tourismus.de, weitere Informationen finden Sie hier.)

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Düsseldorf Tourismus GmbH - Photo U. Otte, SAT.1 NRW,

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