Gewalt gegen Frauen: Hier gibt es Hilfe

Häusliche Gewalt beginnt in vielen Fällen nicht von heute auf morgen sofort mit körperlicher Gewalt. Meist handelt es sich um einen schleichenden Prozess. Wie Sie sich vor häuslicher Gewalt schützen können und wo Sie Hilfe bekommen erfahren Sie hier.

Gewalt gegen Frauen: Hier gibt es Hilfe (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe empfiehlt sofort zu reagieren und beantwortet die wichtigsten Fragen:

Was kann ich tun, wenn ich akut betroffen bin?

In solch einem Fall sollte direkt reagiert werden, da akute Fälle von häuslicher Gewalt zu Lebensgefahr führen können.
Rufen Sie den Polizeinotruf (110) an. Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse und betonen Sie, dass sie sofort Hilfe brauchen. Teilen Sie der Polizei mit, ob Sie verletzt sind, ob Kinder oder sonstige Personen in der Wohnung sind, ob der Täter noch anwesend ist und ob er Waffen besitzt. Bis die Polizei kommt, bringen Sie sich und gegebenenfalls Ihre Kinder in Sicherheit, zum Beispiel bei Nachbarn, in Geschäften oder in der eigenen Wohnung.

Was kann ich tun, wenn ich mich bedroht fühle?

Mit häuslicher Gewalt muss keine Frau alleine fertig werden. Professionelle Beratungsangebote unterstützen betroffene und bedrohte Frauen. Wenden Sie sich zum Beispiel an eine Frauenberatungsstelle in Ihrer Nähe. Dort unterstützt eine Beraterin Sie dabei, konkrete Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten, ein persönliches Sicherheitskonzept zu erstellen und herauszufinden, welche rechtlichen Möglichkeiten Sie haben. Oder darin, die Gewalt aufzuarbeiten. Wenn Sie Schutz brauchen, unterstützt die Beratungsstelle Sie dabei, einen Platz in einem Frauenhaus zu finden.

Finden Sie hier eine Übersicht aller Frauenberatungsstellen in NRW:

Grafik bereitgestellt von: flowconcept

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: flowconcept, SAT.1 NRW,

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