10 Experten-Tipps die Ihren PC vor einem Hackerangriff schützen

Ein falscher Mausklick kann den ganzen Computer infizieren. Folge: Sogenannte „Hacker“ können virtuell in Ihren PC eindringen um Daten zu löschen und zu stehlen und sie als Druckmittel einzusetzen.

10 Experten-Tipps die Ihren PC vor einem Hackerangriff schützen (Foto: SAT.1 NRW)

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10 Tipps für mehr Sicherheit im Internet

  • Updates installieren: Betriebssysteme, wie Windows oder Android und installierte Software und Apps sollten durch das Einspielen von Service Packs, Patches und Updates stets auf dem neuesten Stand sein.
  • Wichtige Daten sichern: Die massiven Angriffe durch Ransomware haben einmal mehr gezeigt, dass Daten dauerhaft verloren gehen können. Ein Backup sichert Familienfotos oder Videos ab. Ein Befall mit Schadcode oder eine Panne am PC bedeutet dann nicht den endgültigen Datenverlust.
  • Sicherheitslösung einsetzen: Eine leistungsstarke Security-Software gehört zur Grundausstattung bei PCs, Macs und Mobilgeräten. Diese sollte einen umfassenden Schutz vor Schadprogrammen und anderen Cyberbedrohungen umfassen.
  • Starke Passwörter nutzen: Passwörter sollten immer mindestens acht Zeichen lang sein und eine Kombination aus Klein- und Großbuchstaben zusammen mit Ziffern und gegebenenfalls Sonderzeichen umfassen. Außerdem sollte dasselbe Passwort niemals für verschiedene Online-Portale genutzt werden. Hierbei kann ein Passwortmanager helfen.
  • Apps nur aus sicheren Quellen: Anwendungen sollten nur aus vertrauenswürdigen App Stores der Hersteller und Provider heruntergeladen werden. Bei jedem Download sollten die eingeforderten Rechte kritisch überprüft werden.
  • Vorsicht beim Öffnen von E-Mails: Anwender sollten alle Mails ungelesen löschen, die von Dienstleistern stammen, die sie nicht nutzen oder dessen Mails oder Newsletter sie nicht abonniert haben. Angehängte Dateien sollten auf keinen Fall geöffnet und eingebundene Links nicht angeklickt werden. Diese könnten ansonsten eine Schadcode-Infektion zur Folge haben.
  • Zugangsdaten nicht preisgeben: Kriminelle versuchen, ihre Opfer einzuschüchtern, um sie zur Preisgabe von Informationen zu bewegen. Auch, wenn die Mail noch so drohend oder dringend klingt, sollten keine persönlichen Informationen und/oder Bankdaten preisgegeben werden – Weder per E-Mail, noch auf dubiosen Webseiten.
  • Online-Shops genau begutachten: Schauen Sie sich Online-Shops, bei denen Sie kaufen möchten, vorher genau an. Lesen Sie die allgemeinen Geschäftsbedingungen, das Impressum und recherchieren Sie ggf., ob der Online-Shop bereits als „schwarzes Schaf“ bekannt ist. Achten Sie auch darauf, dass Versandkosten und eventuelle Zusatzkosten transparent aufgelistet sind.
  • Soziale Netzwerke gewissenhaft nutzen: Online-Kriminelle nutzen den Vertrauensvorschuss der Nutzer für ihre Zwecke aus. Auch in sozialen Netzwerken sollten Links daher nicht unbedacht angeklickt werden, selbst wenn sie von Freunden kommen. Bei Betrügern sehr beliebt sind URL-Verkürzungsdienste, da diese die wahre Zieladresse verschleiern.
  • Sicheres Bezahlen im Netz: Achten Sie beim Bezahlvorgang auf die Sicherheitshinweise in Ihrem Browser. Wichtig sind hier das Vorhängeschloss in der Adressleiste, die Abkürzung „https“ vor der eigentlichen Internetadresse und die Anzeige der korrekten Domain. Wenn diese Kennzeichen fehlen, sollten Sie keine Online-Zahlungen vornehmen.

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Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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