Zoos haben Millionenschulden

Damit wir in NRW Exoten bewundern können, müssen die Zoos einiges an Geld investieren. Geld, das in Millionenhöhe von den jeweiligen Städten kommt, in fast allen Fällen aber hinten und vorne nicht reicht.

Zoos haben Millionenschulden (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

So machen die Zoos Verluste: Der Allwetterzoo in Münster kommt auf ein Minus von 5,3 Millionen Euro, der Zoo in Köln von fast 600,000 und der Duisburger Zoo auf zweieinhalb Millionen. Der Grund für die Miesen könnte hier in NRW die hohe Zoodichte sein. Die Besucher können sich bei den vielen Zoos in NRWgut verteilen.

Ein Ärgernis für den Bund der Steuerzahler ist derzeit der Aquazoo in Düsseldorf. Der verzeichnet seit Jahren einen Rückgang an Besuchern, entschließt sich aber trotzdem dazu alles für rund 18 Millioenne Euro zu sanieren. Hier wäre eine Schließung durchaus angebrachter gewesen.

Doch wie bekommt man die Finanzierung in den Griff? Einfach die Eintrittspreise hochzuschrauben, kommt für den Duisburger Zoo aber zum Beispiel überhaupt nicht in Frage. Große Tiere machen eben auch große Kosten, die alle Zoos nunmal begleichen müssen. Und 70 Millionen Besucher, die NRWs Zoos letztes Jahr insgesamt besucht haben, tragen mit ihrem Eintritt dazu bei, dass zumindest ein Teil des Geldes wieder eingespielt wird.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 12.10.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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