Städte kämpfen gegen Krähen

Sie sind laut und machen viel Dreck: Krähen werden in einigen Städten NRWs als Plage empfunden. Nun soll es bald den ersten „Krähengipfel“ geben.

Städte kämpfen gegen Krähen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Die Krähen kreisen immer noch in Holzwickede: Die schwarzen Schwärme ziehen ihre Kreise, sind laut, kacken alles voll. Nicht nur Pfarrer Bernhard Middelanis gehen die Saatkrähen tierisch auf den den Geist. Vor zwei Jahren wollte man schon Maßnahmen gegen die Vögel ergreifen. Doch Durchgreifen darf man nicht. Denn rund 12.000 der gefiederten Vögel gibt es in NRW noch – viel zu wenige.
Jetzt wollen sich 20 Gemeinden in NRW zusammensetzen, sich beraten, um der Plage Herr zu werden. Doch außer Reinigen dürfen die Städte bislang nicht viel. Die Saatkrähe steht unter Artenschutz und darf weder gejagt, noch ohne Grund umgesiedelt werden. Und das obwohl sie in den Bäumen mitten in der Stadt nisten. Städte wie Aachen und Soest haben das gleiche Problem, wie Holzwickede. Ende Oktober soll es nun den ersten „Krähengipfel“ der 20 Kommunen geben.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 10.10.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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