Keine Datenspeicherung bei der Polizei

Sondersitzung im Silvesterausschuss geht ernüchternd zu ende

Wurde die Kölner Polizei unter Druck gesetzt? Das behauptet ein Polizist. Es geht noch immer um die Silvesternacht von Köln. Der Vorwurf ist heftig .

 Weitere Informationen heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
Keine Datenspeicherung bei der Polizei (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Ein Polizist behauptet, dass es einen Anruf gegeben hat mit der Aufforderung, das Wort „Vergewaltigung“ aus dem internen Bericht zu streichen. Dies sei ein Wunsch aus dem Ministerium. Hat das Ministerium diesen Wunsch wirklich geäußert? Gab es einen solchen Anruf? Nun, man möchte fast behaupten, einfache Sache – in der heutigen Zeit kann man ja sicherlich Telefondaten rückverfolgen und sowas wird ja sicher gespeichert. Aber nein, ausgerechnet diese Aufzeichnungen, sind nicht mehr abrufbar. Nach Angabe des Ministeriums wäre ein Anruf über das interne Polizei-Telefonnetz (CN-POL) der Polizei Köln abgewickelt worden. Diese Anrufe werden grundsätzlich nie gespeichert.

Gespeichert werden nur Anrufe über das normale Telefonnetz. Lediglich wenn CN-POL überlastet ist, wird auf normales Netz umgestellt.
Ob die Landesregierung Druck auf die Kölner Polizei ausgeübt hat, indem sie die Vergewaltigungen verschweigen sollte, wurde heute nicht behandelt.

Schlagwörter: Anruf, Daten, Datensicherung, Datenspeicherung, Druck, Gewalt, Köln, Ministerium, Polizei, Silvester, Silvesternacht, Telefon, Untersuchungsausschuss, Verbot, Vergewaltigung, Vorwurf

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 02.08.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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