Autofahrer von Polizist schikaniert?

Er soll Autofahrer beleidigt und zu Unrecht angezeigt haben

In Herford soll ein Polizist Unschuldige verfolgt haben. Mehrere Autofahrer belasten ihn: Er soll Rotlichtverstöße angezeigt haben, die sie nicht begangen haben.

 Ein echter Aufreger! Mehr dazu: 17:30 SAT.1 NRW.
Autofahrer von Polizist schikaniert? (Foto: SAT.1 NRW)

SymbolbildBild: SAT.1 NRW,

Nutzen Polizisten ihre Machtposition aus?

In Herford soll ein Polizist zu Unrecht Autofahrer angezeigt und abkassiert haben. Einige soll er beleidigt haben.

Hat der Polizist falsche Anzeigen ausgestellt? Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat die Ermittlungen gegen einen Beamten wegen „Verfolgung Unschuldiger“ aufgenommen. Über ein Dutzend Autofahrer wirft dem Polizisten vor, dass er sie vorschnell und zu Unrecht zu Bußgeldern verdonnert hat.

Autofahrer wollen nicht über Rot gefahren sein

Der Beamte hat Autofahrer gestoppt, weil sie über eine rote Ampel gefahren sein sollen. Ein Mann behauptet, das sei nicht wahr und hat gegen den Polizisten geklagt. Nach einem Bericht in der Zeitung meldeten sich noch weitere Zeugen, die der Polizist ebenfalls wegen Rotlichtverstößen angezeigt hatte. Sie alle sind sich sicher, nicht bei Rot gefahren zu sein. Sie konnten unabhängig voneinander den Namen des Beamten nennen.

Polizist soll Autofahrer auch beleidigt haben

Einige Zeugen beklagen außerdem, dass der Polizist sie sehr ruppig behandelt haben soll. Ein Mann sagt, er sei von ihm „Vollidiot“ genannt worden. Ein Rotlichtverstoß kostet 90 Euro, wenn die Ampel erst maximal eine Sekunde auf Rot steht. Erst, wenn die Ampel länger Rot zeigt, kann ein Autofahrer sich rechtlich gegen seine Verurteilung vorgehen.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

    Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

    *