Wir in Marxloh – das haben wir zu sagen

Kanzlerin Merkel kommt morgen nach Duisburg

Es ist der dritte Bürgerdialog unter dem Thema „Gut leben in Deutschland“. Die Kanzlerin will von 60 Bürgern wissen, wo in Duisburg-Marxloh die Probleme liegen.

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Wir in Marxloh - das haben wir zu sagen (Foto: Kay Nietfeld / dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht Duisburg-Marxloh.Bild: Kay Nietfeld / dpa,

No Go-Areas, kriminelle Banden, Verwahrlosung, eine überforderte Polizei — die Probleme im Dusiburger Stadtteil Marxloh sind groß. Morgen trifft sich die Kanzlerin mit ausgewählten Bürgern deswegen vor Ort, um mit ihnen über ihre Sorgen, Hoffnungen und Probleme zu sprechen. Es ist der dritte Bürgerdialog unter dem Thema „Gut leben in Deutschland“. Zuletzt hatte die Veranstaltung in Rostock für Aufsehen gesorgt. Das Flüchtlingsmädchen Reem hatte dort von ihrem Schicksal erzählt und war nach der Antwort der Kanzlerin in Tränen ausgebrochen. Merkel versuchte das Mädchen zu trösten, wirkte unbeholfen. „Ich weiß, dass das eine belastende Situation ist – aber trotzdem möchte ich sie einmal streicheln“, so die Kanzlerin. Unter #merkelstreichelt wurde danach in den sozialen Medien kontrovers über die Reaktion der Kanzlerin diskutiert.
Beim Bürgerdialog in Marxloh mit dabei sein werden unter anderem Kulturschaffende, Ehrenamtliche und lokale Unternehmer. Sie alle wurden von örtlichen Initiativen vorgeschlagen. Ob Angela Merkel aber wirklich das richtige, echte Marxloh zu sehen bekommt, bleibt fraglich. Sie selbst sagt Marxloh sei ein sicherlich nicht ganz einfacher Ort. Es wäre falsch, wenn man sich als Bundesregierung nicht dorthin bewegt, wo sich Probleme aufgehäuft haben.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Kay Nietfeld / dpa,

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