Westfalen geht unter

Regenmassen halten Rettungskräfte in Atem

Vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen. Nach den heftigen Regenfällen vom Wochenende gelten auch heute noch Unwetterwarnungen für NRW.

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Westfalen geht unter (Foto: Marcel Kusch / dpa)

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Dauerregen in Nordrhein-Westfalen. Bild: Marcel Kusch / dpa,

Nach dem verregneten Wochenende bleibt für Teile Westfalens noch bis zum Montagmittag eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bestehen. Im Siegerland und Sauerland müssten sich die Menschen auf teilweise starke Niederschläge einstellen, sagte ein DWD-Sprecher. Im Westen Nordrhein-Westfalens könnte es aber zeitweise auch trocken bleiben, allerdings sei der Himmel den ganzen Tag über mit Wolken verhangen.

In Teilen des Münsterlandes waren am Sonntag bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. „Das ist sehr viel für diese Jahreszeit“, sagte DWD-Meteorologe Malte Witt. Auch in Ostwestfalen regnete es teils heftig. Dort fielen rund 40 Liter pro Quadratmeter.

Besonders betroffen war die Gemeinde Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke. Dort musste die Feuerwehr seit Sonntagnachmittag zu rund 90 Einsätzen ausrücken, wie ein Sprecher sagte. Unter anderem wurden die Einsatzkräfte zu einer Lagerhalle, gerufen. Dort war ein Dach unter den Wassermassen eingebrochen.

In Bielefeld rückte die Feuerwehr insgesamt 20 Mal aus, um überflutete Kellerräume abzupumpen. „Aufgrund der Wetterlage liegt diese Einsatzzahl im Normalbereich“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. (dpa)

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Marcel Kusch / dpa,

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