Werden Flüchtlinge kaum gecheckt?

Heftige Debatte um medizinische Untersuchung

Iserlohn schlägt Alarm. Bei den Medizin-Checks für Flüchtling fühlen sich viele Kommunen im Stich gelassen. Oft gibt es nur oberflächliche Untersuchungen.

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Werden Flüchtlinge kaum gecheckt? (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Ist die Politik überfordert mit dem Flüchtlingsstrom?

Wenn Flüchtlinge in den Städten ankommen, herrscht wohl oft Chaos bei der medizinischen Kontrolle. Kommunen beklagen mangelnde Unterstützung

Viele Kommunen sind mit einer medizinischen Untersuchung für Flüchtlinge überfordert. Hunderte Menschen erreichen jeden Tag NRW und bitten um Asyl. Vor allem kreisangehörige Städte fühlen sich bei der Gesundheitsversorgung im Stich gelassen. Man wisse nicht, wie eine ordnungsgemäße medizinische Versorgung für Flüchtlinge gewährleistetet werden soll. Für Empörung sorgt der Rat aus Arnsberg, man solle notfalls auf glasige Augen achten. Es gebe keine gesetzliche Regelung für die Untersuchung oder Impfung frisch angekommener Menschen, erklärte die Gesundheitsverwaltung. Man könne nur auf Krankheitsauffälligkeiten reagieren. Bis auf Windpocken seien bislang keine ansteckenden Krankheiten in Flüchtlingsheimen in NRW gehäuft aufgetreten. Für Aufregung sorgte eine Beschwerde aus Iserlohn. Dort hatte man enorme Probleme mit einer gesundheitlichen Überprüfung, als spontan 150 Asylsuchende in die Stadt gebracht wurden.

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