Wegen Anrufen bei Spiel-Hotline gefeuert!

Frau wehrt sich gegen fristlose Kündigung

Ein Düsseldorfer Gericht muss heute klären, ob eine Mitarbeiterin zu Recht entlassen wurde. Sie hatte von der Arbeit aus bei einer Gewinn-Hotline angerufen.

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Wegen Anrufen bei Spiel-Hotline gefeuert! (Foto: Daniel Naupold / dpa)

 Bild: Daniel Naupold / dpa,

Weil sie von ihrem Büroapparat mehrfach eine Glücksspiel-Hotline angerufen hat, ist eine Angestellte am Niederrhein fristlos entlassen worden. 37 Mal hat die Angestellte die kostenpflichtige Nummer angerufen haben. Bei 0,50 Euro pro Anruf fielen so Gebühren von 18,50 Euro an. Dem Geschäftsführer fielen die Anrufe auf. Er sprach die Mitarbeiterin darauf an, sie räumte ein die Anruferin gewesen zu sein, bot an die Kosten zu übernehmen. Drei Tage später flattert ihr die Kündigung ins Haus. Jetzt wehrt sich die Kauffrau vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf gegen ihren Rauswurf. Weil es keine eindeutige Regelung für private Telefonate über die Firmenapparate gab, hatte die Frau in erster Instanz vor dem Arbeitsgericht Wesel Erfolg. Doch der Arbeitgeber beharrt auf der Kündigung und zog in die zweite Instanz. Die Mitarbeiterin habe ihre Vertrauensstellung missbraucht. (dpa)

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