Waffe in Zelle versteckt?

Prozess um missglückten Anschlag am Bonner Hauptbahnhof

Ein schlimmer Verdacht: Versteckte Marco G. eine Waffe in seiner Zelle? Möglicherweise sollte er auch von Komplizen aus der U-Haft befreit werden.

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Waffe in Zelle versteckt? (Foto: SAT.1 NRW)

Marco G. soll am 10. Dezember 2012 eine Rohrbombe an Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs deponiert haben.Bild: SAT.1 NRW,

Marco G. soll für den fehlgeschlagenen Bomben-Anschlag am Bonner Hauptbahnhof verantwortlich sein. Der 28-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. In seiner Zelle seien merkwürdige Gegenstände gefunden worden. Nach unseren Informationen handelt es sich hierbei wohl um einen modifizierten Kugelschreiber. Auch ein nicht funktionsfähiges Mini-Handy (mit SIM-Karte, aber ohne Akku) soll in seiner Zelle entdeckt worden sein. Natürlich habe es immer wieder Kontrollen gegeben und auch Besuche durften nur unter Beobachtung stattfinden – deswegen sei bis jetzt nicht klar, wie Marco G. an die Gegenstände gekommen sein soll. Der Hauptangeklagte im Prozess um den gescheiterten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof sollte möglicherweise auch von Komplizen aus der Untersuchungshaft befreit werden. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt jetzt wegen des Verdachts der versuchten Gefangenenbefreiung gegen Unbekannt. Am Dienstag wurde der Prozess vorerst unterbrochen. Der Prozess gegen Marco G. und seine mutmaßlichen Mitverschwörer wird jetzt erst nächste Woche weitergeführt – dann mit noch schärferer Überwachung. Marco G. wurde wegen drohender Fluchtgefahr aus dem Gefängnis in Wuppertal in ein anderes Gefängnis verlegt.

Am 10. Dezember 2012 soll Marco G. versucht haben, auf Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs eine selbst gebaute Rohrbombe zur Explosion zu bringen!

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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