Twister ist tot

Hund wurde ohne Wissen der Pflegefamilie eingeschläfert

Hündin „Twister“ wurde aus Bulgarien gerettet, doch da sie kein Kleinhirn hatte, wurde sie eingeschläfert. Gegen den Willen ihrer neuen Pflegefamilie.

 Gibt´s nicht? Doch! Mehr dazu um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Twister ist tot (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Familie Schultz ist am Boden zerstört. Sechs Monate lang lebte die junge Hündin „Twister“ bei Ihnen. Sie wurde vom Tierschutzverein „animals e.V“. aus Bulgarien nach Deutschland geholt und aufgepäppelt. Schnell stellte sich heraus: Twister hat kein Kleinhirn und leidet an der seltenen Dandy Walker Malformation Krankheit. Dadurch hätte sie immer intensiver Pflege bedurft, was es schwierig machte einen neuen Besitzer zu finden.

Doch Familie Schultz verliebte sich in die junge Hündin. Dejana und Holger Schultz wollten sie adoptieren und glaubten an Twisters Möglichkeiten, zu leben. Bis dahin gilt aber der Tierschutzverein noch als Halter des Hundes und entschied, Twisters Lebensqualität von verschiedenen Ärzten einschätzen zu lassen. Über die Ostertage wurde Twister deshalb wieder beim Verein untergebracht und in dieser Zeit eingeschläfert.

Laut Verein ist es das Beste für das Tier gewesen, da Twisters Zustand immer schlechter geworden sei und sie Schmerzen hatte. Familie Schultz sieht das anders. Vor der Einschläferung schalteten sie sogar das Kreisveterinäramt ein, kämpften noch für Twisters Überleben. Das sah allerdings im Handeln vom Tierschutzverein keinen Fehler. Und auch eine Petition gegen diese Entscheidung des Kreisveterinäramtes nützte nichts. Familie Schultz hat dem Kampf um Twister verloren und konnte sich nicht einmal von ihrem Pflegehund verabschieden.

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