Betrugsvorwürfe bei Hilfsorganisation

"Train of Hope"-Vorstandsmitglied unter Betrugsverdacht

Erst im Oktober wurde der Flüchtlingshilfe-Verein „Train of Hope“ gegründet – aber schon jetzt geht es um Betrugsvorwürfe, Bedrohung und Unterschlagung.

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Betrugsvorwürfe bei Hilfsorganisation (Foto: Maja Hitij / dpa)

In Dortmund wurden die ersten Züge aus München mit Flüchtlingen erwartet. Bild: Maja Hitij / dpa,

Hilfsaktion oder Betrugsaffäre? Der Verein „Train of Hope“ hat tausenden Flüchtlinge in Dortmund geholfen. Am Hauptbahnhof haben sie die Menschen herzlich begrüßt und verpflegen noch immer ankommende Menschen. Jetzt werden allerdings Betrugsvorwürfe gegen das „Train of Hope“-Vorstandsmitglied Cem E. laut. Er soll Barspenden angenommen haben. Und außerdem soll es zu Unstimmigkeiten bei der Anmietung eines Lagerraums für Spenden gekommen sein. Jetzt wurde Anzeige erstattet wegen des Verdachts der Unterschlagung, Bedrohung und des Betrugs. Zuwendungen und Spenden an den Verein sollen von dem Vorstandsmitglied betrügerisch erlangt und unterschlagen worden sein. Die Polizei ermittelt, stehe aber noch am Anfang. Cem sieht sich falsch behandelt und hat nach eigenen Angaben selbst Anzeige erstattet. Er habe sich niemals bereichert. Außerdem sei er als Vize-Vorstand aus privaten Gründen zurückgetreten. Besonders schlimm: Der Vorsitzende hat sich unter falschem Namen in den Verein eingeschlichen. Den engagierten türkisch-stämmigen Migranten „Cem E.“ gibt es nämlich eigentlich gar nicht. Doch wer ist dieser Mann? Er ist Deutscher, heißt bzw. hieß Mark W. und soll mehrfach vorbestraft sein. Dieser Fall wirft nicht nur für die Polizei viele Fragen auf. Auch wir überlegen: Wie konnte das passieren? Kann man jetzt noch sicher spenden oder muss man überall Angst vor Betrügern haben? Brauchen wir vielleicht ein Prüfsiegel für Organisationen? Seid ihr jetzt skeptisch gegenüber Organisationen? Wie soll man damit umgehen?

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Maja Hitij / dpa,

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