Tödliche Gefahr: Hitze im Auto

Polizei findet in Hilden sechs Hundewelpen in einem Kombi

Ein Autofahrer hat seine Welpen im Wagen eingeschlossen – und das Mitten im Sommer. Die Polizei konnte die Hunde gerade noch retten.

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Tödliche Gefahr: Hitze im Auto (Foto: Polizei Mettman)

 Bild: Polizei Mettman,

Eine Frau aus Hilden traut ihren Augen nicht: Als sie am Montagvormittag spazieren geht, sieht sie in einem Auto mehrere Hundewelpen. Der Wagen ist zwar im Schatten geparkt und auch das Fenster ist ein wenig geöffnet – trotzdem muss es im Auto mörderisch heiß gewesen sein. Die Frau macht sich zunächst noch Hoffnung, dass bald der Besitzer auftauchen wird – doch sie wird enttäuscht. Niemand kommt.

Wenig später, nachdem sie mit ihren eigenen Hunden spazieren gegangen ist, sieht sie die kleinen Doggen-Mischlinge immer noch eingeschlossen im Auto. Mittlerweile liegen sie vollkommen regungslos im Kofferraum. Die Frau ruft die Polizei, kippt durch den offenen Fensterschlitz etwas Wasser ins Auto, damit die Hunde nicht verdursten. Als kurz darauf die Polizei eintrifft, öffnen die Beamten die Tür und befreien die Tiere. „Die Hunde waren völlig lethargisch“, sagt Polizeisprecher Ulrich Löhe.

Die Welpen werden nun im Tierheim Hilden aufgepäppelt. Laut Tierheimleiter Thomas Mielke brauchten sie über eine Stunde, um die Tiere wieder auf die Beine zu bringen. Viele Besucher haben bereits Interesse an den kleinen Welpen. Doch vorerst sind sie nicht zur Vermittlung freigegeben.

Der Besitzer des Autos ist inzwischen ermittelt. Auf ihn kommt nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Tierschutzgesetz zu. Laut Kreisveterinär könnten das am Ende auch mehrere tausend Euro sein. Die Hunde bekommt er aber sicherlich nicht zurück.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Polizei Mettman,

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