Titz: Geldautomat in Sparkasse gesprengt

Hat die Audi-Bande schon wieder zugeschlagen?

In der Nacht zu Mittwoch wurde erneut ein Geldautomat einer Sparkasse in Titz gesprengt. Die Täter konnten flüchten. Die Polizei ermittelt.

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Titz: Geldautomat in Sparkasse gesprengt (Foto: Patrick Seeger / dpa)

NRWs Sparkassenchefs verdienen weitaus mehr als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).Bild: Patrick Seeger / dpa,

In der Nacht zu Mittwoch hat es in Titz (Kreis Düren) einen lauten Knall gegeben. Anwohner wurden aus dem Schlaf gerissen. Die Täter leiteten Gas in einen Geldautomaten und haben diesen gesprengt. Zeugen konnten noch sehen, wie mehrere Personen mit einem schwarzen PWK flüchteten. Wie hoch die Beute ist, ist bisher unklar. Klar ist allerdings, dass die Täter sehr gut organisiert sind. Die Vorfälle sind immer in der Nähe einer Autobahn und der Landesgrenze. Die Fahnder vermuten, dass sich die Täter nach den Taten immer in die Niederlande zurückziehen. Die Polizei ermittelt.

Handelt es sich bei den Tätern um Mitglieder einer moldawischen Bande? Fahnder des Landeskriminalamtes gehen davon aus, dass Mitglieder dieser Bande für mehrere gesprengte Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen und im Emsland (Niedersachsen) verantwortlich sind. Auch Blitzeinbrüche sollen auf das Konto der moldawischen Bande gehen. Denn in vielen Fällen ähnelt sich die Vorgehensweise der Verbrechen – es könnte die sogenannte „Audi-Bande“ sein. Die ist immer mit einem schwarzen Audi unterwegs.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Patrick Seeger / dpa,

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