Städte zocken mit Schweizer Franken

CDU und FDP wollen Fremdwährungskredite verbieten

Kredite im Ausland— für viele Kommunen in NRW bisher eine Möglichkeit an Geld zu kommen. Jetzt will die Politik dem Ganzen einen Riegel vorschieben.

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Städte zocken mit Schweizer Franken (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Die Freigabe des Schweizer Franken verursachte Anfang des Jahres bei vielen NRW-Kommunen Millionen-Verluste. Allein der Schuldenberg der Stadt Essen stieg innerhalb von Minuten um 75 Millionen Euro an. CDU und FDP haben deswegen jetzt einen Gesetzentwurf vorlegt. Mit dem wollen sie den Kommunen zukünftig verbieten Kredite in fremden Währungen aufzunehmen. In vielen Bundesländer sind Fremdwährungskredite schon länger nicht mehr zulässig. In NRW dagegen haben aktuell 23 Kommunen Auslandskredite in Höhe von 1,4 Milliarden Euro. Den Großteil in Schweizer Franken. Da der Euro mittlerweile im Vergleich zum Franken rund 20 Prozent an Wert verloren hat, verbuchen vielen Kommunen in NRW hohe Verluste. Am härtesten trifft es die Stadt Essen. Sie hält Kredite über 450 Millionen Franken. Heute ist der Gesetzentwurf Thema im Ausschuss für Kommunalpolitik.

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