Seid ihr auch schon „Smombies“?

Das Smartphone wird heute 20

20 Jahre lang können wir nun schon mit Handys im Internet surfen. Doch das Smartphone macht das Leben nicht nur leichter: Wir bekommen auch immer häufiger „Smartphone“-Krankheiten.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Seid ihr auch schon „Smombies“? (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Wie sehr hängt ihr an eurem Smartphone?

Seit 20 Jahren immer dabei: Das Smartphone hat unser Leben verändert. Doch neben neuen Möglichkeiten löst es auch neue Krankheiten aus.

Gebückte Haltung, schlurfender Gang, der Blick nach unten: Die Smombies sind los! Seit 20 Jahren gibt es nun schon das Smartphone und hat unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt. Fast jeder besitzt heutzutage so ein kleines Technikwunder und bei vielen ist der kleine Kasten schon fast mit der Hand verwachsen. Der ständige Blick auf’s Handy gehört heute einfach dazu. Mails verschicken war gestern – dank Flatrates schaut man heute Streams auf dem Handy und hat sein Navigationsgerät, Lexikon und Verbindung zu allen Freunden und Bekannten immer in der Tasche.

Nokia brachte erstes Smartphone auf den Markt

Als Urahn der Smartphones gilt der Nokia 9000 Communicator – ein aufklappbarer rechteckiger Kasten, der wie ein Mini-Laptop aussieht. Damit konnte man zum ersten Mal mobil auf Webseiten surfen. Das Gerät brachte Nokia genau heute vor 20 Jahren, am 15. August 1996, auf den Markt. Die Smartphone-Revolution begann.

Wie uns das Smartphone verändert

Heute ist das Smartphone nicht nur im Job nicht mehr wegzudenken. Auch privat ist es unser ständiger Begleiter, allwissender Berater und ultimativer Bespaßer. Gespräche werden oft nicht ohne Handy auf dem Tisch geführt – man könnte ja etwas verpassen. Jeder Weg, jede Wartezeit wird damit genutzt, auf’s Handy zu starren. Und das hat uns auch körperlich verändert: Der „Handynacken“ ist mittlerweile schon eine beliebte Diagnose bei verspannten Nackenmuskeln vom ständigen runtergucken. Sogar eine Überstrapazierung des Daumens durch das Smartphone wurde von Ärzten schon festgestellt. Und der Drang, alle fünf Minuten auf’s Handy zu gucken, löst Stress aus. Das Smartphones bietet uns mehr Möglichkeiten und mehr Kontrolle, aber es kontrolliert oft auch unser Leben, ohne, dass wir es merken.

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Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 15.08.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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