Schlechte Hundehaltung im Hinterhof?

Nachbarn sind entsetzt über die Haltung von Kangals in Krefeld

In einem Krefelder Hinterhof soll ein Hundebesitzer seine Tiere unter schlechten Umständen halten. Nachbarn haben bereits die Behörden informiert, doch passiert ist noch nichts.

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Schlechte Hundehaltung im Hinterhof? (Foto: Privat)

 Bild: Privat,

In Krefeld ist ein Hundehalter schon seit Ende März seinen Nachbarn ein Dorn im Auge. Zoe Draeger wohnt direkt an einen Hinterhof, in dem sie immer wieder jaulende Hunde hört oder sieht. Es sind Kangals, türkische Herdenschutzhunde. Der Hinterhof ist ein Trümmerfeld: Überall liegt Schutt und Müll. Dass der Besitzer mit seinen drei Tieren Gassi geht, hat Zoe noch nie gesehen. Sie befürchtet, dass der verdreckte Hinterhof der einzige Lebensraum für die drei Kangals ist.

Doch es kommt noch schlimmer. Auf ihrer Facebook-Seite berichtet Zoe Draeger: „Wir haben bereits 2 mal die Polizei gerufen, weil wir lautes Gebrüll und Hundejaueln aus dem Haus gehört haben. Mitten in der Nacht wird man davon geweckt wie der offensichtlich verwirrte Mann rumbrüllt und seine Hunde schlägt.“ Auch an die Stadt und die Staatsanwaltschaft hat sie sich bereits gewandt, aber ohne Erfolg. Die Staatsanwaltschaft hat keine Ermittlungen aufgenommen, da es keine Anzeichen von Verwahrlosung oder Misshandlung der Hunde gebe. Die Stadt lässt nun lediglich eine Auskunft über die Hundehaltung über den Anwalt des Halters einholen. Zoe Draeger hat sich nun mit einer Tierschutzorganisation zusammengetan, um gegen den Halter vorzugehen.

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