RWE kündigt Stellenabbau an

Braunkohle-Ausstieg: 1000 Arbeitsplätze werden gestrichen

Grund für diese Maßnahme seien die geplanten Kraftwerksschließungen. Der Stellenabbau solle zwischen 2017 und 2023 stattfinden und 1000 Stellen betreffen.

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RWE kündigt Stellenabbau an (Foto: Bernd Thissen / dpa)

Energieriese RWE kündigt Entlassungen an.Bild: Bernd Thissen / dpa,

Die Abschaltung von fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcken des Essener Energieversorgers RWE hat Folgen: 800 bis 1000 Arbeitsplätze werden wegfallen.

Bis zur Abschaltung seiner ersten Braunkohle-Kraftwerksblöcke bleiben dem Essener Energieversorger noch zwei Jahre. Der Grund hierfür ist die Einigung mit dem Bundeswirtschaftsministerium Braunkohlekraftwerke schrittweise stillzulegen, um den Kohlendioxid-Ausschuss zu reduzieren. Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, spricht von einem „tiefen Einschnitt, der unserem Unternehmen und unseren Mitarbeitern eine Menge abverlangt“.

Der Abbau von Arbeitsplätzen gehört zu diesen Belastungen. Eine RWE-Sprecherin beziffert die Zahl auf „800 bis 1000“. Die schrittweisen Überführung von fünf Braunkohle-Blöcken in die nationalen Energiereserven und die anschließende Komplettabschaltung bedeutet für den Essener Konzern, dass bis 2023 rund 15 Prozent seiner Kraftwerkskapazität vom Netz genommen wird. Auch im Tagebau, bei der Eisenbahn und bei der Logistik wird es für die Beschäftigten in den betroffenen Kraftwerken zu Konsequenzen kommen.

„Wichtig war uns die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der verbleibenden Blöcke, der Standorte und Tagebaue. Auch die Möglichkeit, den Wandel für unsere Mitarbeiter sozialverträglich und fair zu gestalten, war ein bedeutender Faktor“, erläutert Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG, in einer Pressemitteilung des Konzerns.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Bernd Thissen / dpa,

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