Ruhrgebiet weit hinter den Möglichkeiten

Bundestagspräsident Lammert kritisiert seine Heimat stark

Der zweite Mann im Staat – Bundestagspräsident Norbert Lammert aus Bochum bezeichnet finanzielle Forderungen aus dem Ruhrgebiet als „Lebenslüge“.

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Ruhrgebiet weit hinter den Möglichkeiten (Foto: Jörg Carstensen / dpa)

Bundestagspräsident Lammert (CDU) fordert mehr Zusammenarbeit im Ruhrgebiet.Bild: Jörg Carstensen / dpa,

Woran liegt es, dass Regionen wie das Ruhrgebiet deutschlandweit abgehängt werden.?

Dass der Pott zurückgeblieben sei, weil es hier weniger Fördergelder gab ist eine „Lebenslüge“, sagt Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Norbert Lammert ist Kind des Ruhrgebiets. Der Bochumer geht jetzt aber mit seiner Heimat hart ins Gericht. In einem Interview mit der WAZ spricht er vor allem über die Lokalpolitiker, die es sich aus seiner Sicht offenbar zu einfach machen. So bezeichnet er den stetigen Ruf nach mehr Geld aus Berlin als eine „Lebenslüge“ des Ruhrgebiets und wendet sich fast schon mahnend an die Entscheider im Pott: „Das Revier ist bisher leider nicht willens, sich selbst in eine Verfassung zu bringen, um den Herausforderungen begegnen zu können.“ Zudem sieht der Bundestagspräsident eine zu geringe Vernetzung der einzelnen Städte.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Jörg Carstensen / dpa,

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