Renten-Schock

Rentenalter sollte auf 73 erhöht werden

Arbeiten, bis wir tot umfallen: Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln plädiert für eine Erhöhung des Rentenaltes. Der Grund: Wir leben immer länger und beziehen zu lange Rente.

 Den aktuellen Stand gibt´s 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Renten-Schock (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Malochen auf der Baustelle – und das mit 73 Jahren. Keine realistische Vorstellung, aber sie könnte wahr werden. Denn das Institut der deutschen Wirtschaft rät zu einem Anstieg des Rentenalters auf 73 Jahre, ansonsten ist eine vernünftige Rente nicht gesichert.

Der Grund dafür ist der Anstieg der durchschnittlichen Lebensdauer und damit verbunden der Anstieg der Jahre, in denen Rente bezogen wird. Demnach müsste spätestens ab 2041 jeder Erwerbstätige bis 73 arbeiten, um das Rentenniveau konstant zu halten. Ein weiterer Grund für das hohe Alter ist aber auch, dass viele Arbeitnehmer aus verschiedenen Gründen „zu früh“ in Rente gehen, also vor dem gesetzlich festgelegten Alter. 2013 sind beispielsweise über die Hälfte aller Neu-Renter deutlich vor 65 Jahren in Rente gegangen.

Rechnung der Politik geht nicht auf

Die bisherige Regelung von 67 Jahren ist laut Institut der deutschen Wirtschaft nicht realistisch und „politisches Wunschdenken“:

„Rente mit 67, ein stabiles Rentenniveau und beides bei gleichbleibenden Beitragssätzen – das ist politisches Wunschdenken, dem die Demografie einen Strich durch die Rechnung machen wird“.

Schlagwörter: Alter, Altersvorsorge, Anhebung, Arbeit, Düsseldorf, Generation, Generationengerechtigkeit, Gerechtigkeit, Job, Rente, Rentenalter, Renteneinstieg, Rentenzahlung, Vorsorge, Zahlung

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 25.07.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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