Prozessauftakt: Todes-Raser in Köln

Radfahrerin wird im April bei illegalem Autorennen getötet

Bei einem illegalen Autorennen wird im April eine unbeteiligte Radfahrerin tödlich verletzt. Seit heute stehen die mutmaßlichen Raser vor Gericht.

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Prozessauftakt: Todes-Raser in Köln (Foto: SAT.1 NRW)

Die 22 und 23 Jahre alten Angeklagten stehen seit heute vor Gericht.Bild: SAT.1 NRW,

Im vergangenem April wird die 19-jährige Miriam plötzlich aus dem Leben gerissen. Schuld an ihrem Tod sollen zwei Männer sein, die sich in Köln ein illegales Autorennen geliefert haben sollen. Heute hat vor dem Kölner Landgericht der Prozess gegen sie begonnen.

 Angeklagte bestreitet das Rennen

Die beiden 22 und 23 Jahre alten Angeklagten müssen sich wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs vor Gericht verantworten. Der 23-Jährige hat heute zugegeben, den Unfall verursacht zu haben. Dass dadurch ein Mensch gestorben ist, tue ihm leid. Allerdings bestritt er, sich mit seinem Bekannten ein Rennen geliefert zu haben. Er habe lediglich an den Ampeln mit dem Gaspedal gespielt. In einer Kurve habe er zu stark beschleunigt und die Kontrolle über sein Auto verloren.

Nicht das erste illegale Rennen in Köln

Das glaubt die Staatsanwaltschaft ihm allerdings nicht. Laut Anklage soll das Rennen im Stadtteil Mülheim stattgefunden haben. Einer der Wagen kommt dabei von der Straße ab und stößt mit der 19-Jährigen zusammen. Die Studentin stirbt später an ihren schweren Verletzungen. Es ist nicht das erste Mal, dass in der Stadt ein Unbeteiligter bei einem Straßenrennen stirbt – bereits einige Wochen vor diesem Unfall wird ein Unbeteiligter Opfer, als ein Raser ein Taxi rammt.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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