Polizei will PS-Bremse für Raser

Nach illegalen Autorennen fordern Beamte Konsequenzen

Vermutliche illegale Autorennen fordern mehrere Todesfälle in Köln. Jetzt macht sich die Deutsche Polizeigewerkschaft für eine PS-Bremse stark.

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Polizei will PS-Bremse für Raser (Foto: NRW Lokal)

 Bild: NRW Lokal,

Maximal 100 PS— Wenn es nach der Deutschen Polizeigewerkschaft geht, haben Fahranfänger demnächst nicht mehr unter der Haube. Vermutlich illegale Autorennen haben in diesem Jahr allein im Raum Köln schon den dritten Toten gefordert. Deswegen setzt sich die Polizei jetzt für eine PS-Obergrenze ein. Außerdem setzt sie die Szene mit verstärkten Kontrollen und Geschwindigkeitsmessungen unter Druck. Eine PS-Obergrenze könnte junge Fahrer vom Rasen abhalten, so Erich Rettinghaus, NRW-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft. Hat man Raser unter Kontrolle, könnte das außerdem helfen illegale Autorennen zu unterbinden. Erst gestern war ein Radfahrer an seinen schweren Verletzungen gestorben. Er war an einer Kreuzung von einem umherschleudernden BMW getroffen worden. Zwei junge Männer hatten sich in der Kölner Innenstadt ein illegales Autorennen geliefert. Einer der Fahrer hatte dabei die Kontrolle verloren. Für das Rennen hatten sich die Männer wohl extra Leihwagen angemietet.
Bereits im April war eine Radfahrerin von einem rasenden BMW erfasst worden und gestorben. Einen weiteren Todesfall gab es einige Wochen zuvor, als ein bei einem Rennen ein Taxi gerammt wurden und ein Fahrgast tödlich Verletzungen erlitt.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: NRW Lokal,

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