Plant IS Anschlag bei uns?

Propaganda-Foto mit Flughafen Köln-Bonn als Ziel aufgetaucht

Wie sicher ist der Köln-Bonner Flughafen vor Anschlägen? Ein Foto könnte auf einen möglichen Anschlag hindeuten.

 Alle Bilder, alle Fakten um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW!
Plant IS Anschlag bei uns? (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Fühlt ihr euch an unseren Flughäfen sicher?

Ein IS-Propagandafoto droht dem Köln-Bonner Flughafen. Zeitgleich diskutieren Experten, wie unsere Flughäfen sicherer gemacht werden können.

Seit gestern kursiert ein beunruhigendes Foto im Netz: Vor dem Flughafen Köln-Bonn steht ein IS-Kämpfer. Daneben steht der Schriftzug „Was deine Brüder in Belgien schaffen, schaffst du auch!“ Das Foto soll auf einer IS-Seite gepostet worden sein. Auch das NRW-Innenministerium ist bereits informiert und nimmt das Posting sehr ernst.

Deutschland ist schon lange erklärtes Ziel der dschihadistischen Terrormiliz. Mit Paris und Brüssel waren die letzten Anschläge nicht mehr weit weg. Ob das Foto tatsächlich eine ernstgemeinte Ankündigung ist, kann man schwer einschätzen. Auffallend ist, dass die Texte auf Deutsch sind, um eventuell gezielt deutsche Anhänger anzusprechen. Allerdings wurde die Fotomontage nicht sehr sauber gearbeitet.

Wegen der Brüsseler Anschläge wurde heute kurzfristig eine Sitzung zur Flughafensicherheit mit EU-Experten aller 28 Mitgliedsstaaten einberufen. Die Flugsicherheitsexperten wollen darüber beraten, wie man nach den Brüsseler Anschlägen die europäischen Flughäfen sicherer gestalten könnte. Bei dem Anschlag am Flughafen in Brüssel konnten die Täter ohne Kontrolle in die Halle mit den Check-In Schaltern eintreten.

Auch in unseren Flughäfen in NRW findet die Kontrolle erst nach dem Check-In statt. Die großen Menschenmengen vor Kontrollen lassen sich allerdings kaum vermeiden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert, dass die Kontrollen vor allem von Mitarbeitern privater Sicherheitsdienste durchgeführt werden. Bei der aktuellen Terrorgefahr sollten diese von der Polizei über eine eigene Bundesanstalt neu organisiert werden, fordert Jörg Radek von der GdP. Ansonsten seien die Sicherheitslücken zu groß. Erst vor Kurzem war am Düsseldorfer Flughafen ein Islamist bei einer Sicherheitsfirma tätig

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

    Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

    *