Pferderipperin – Kontrolle hat versagt

Tierquälerin war nach Umzug ohne Aufsicht

Vor zwei Jahren tötete und köpfte Natascha H. in Krefeld zwei Schafe und ein Zwergpony. Jetzt zerstückelte die 19-Jährige in Troisdorf das Roncalli-Pony „Mario“.

 Ein echter Aufreger! Mehr dazu: 17:30 SAT.1 NRW.
Pferderipperin – Kontrolle hat versagt (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Nach erneutem Ponymord – brauchen wir bessere Kontrollen?

Sie hat mehrere Tiere getötet, nach Umzug wurden Akten nicht weitergeleitet, die Täterin nicht mehr überwacht. Sie konnte wieder töten.

Wäre die Tat der Tierquälerin zu verhindern gewesen? Bereits 2013 tötete die heute 19 Jährige zwei Schafe und ein Pony. Im Dezember 2013 war sie vom Amtsgericht Krefeld zu einem Jahr Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden, stand unter Aufsicht, mit Bewährungshelfer. Im März 2014 zog sie nach Duisburg. Damit war das Amtsgericht Duisburg-Ruhrort zuständig. Anschließend soll sie vor wenigen Wochen in eine Wohnung nach Troisdorf gezogen sein. Sie soll sich dort auch beim Einwohnermeldeamt gemeldet haben. Mit dem Umzug nach Troisdorf endete die Bewährungsaufsicht in Duisburg. Die Akten wurden nach Angaben dem Amtsgericht Krefeld zurückgesandt, das Natascha H. verurteilt hatte. Dort soll die Akte aber nicht angekommen sein. Die Behörde wusste wohl nicht einmal, dass die Pony-Ripperin in Troisdorf wohnt. Unfassbar.

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