Opa findet Raketenteil auf Dachboden

Metallkegel gehörte zu Hitlers V2-Rakete

Ein Rentner aus Iserlohn hat auf seinem Speicher die Spitze einer V2-Rakte entdeckt. Die gilt als Wunderwaffe der Nazis. Jetzt kommt das Teil ins Museum.

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Opa findet Raketenteil auf Dachboden (Foto: SAT.1 NRW)

Horst Klötzer mit einem Teil der V2-Rakete. Bild: SAT.1 NRW,

Jahrelang steht das Ding auf dem Dachboden. Mit seiner Kegelform sieht es zwar etwas seltsam aus, doch richtig beachtet wird das Metallteil nicht. Dabei ist es über einen Meter groß und rund 60 Kilo schwer. Jetzt kommt der Kegel ins Museum. Denn der ist die Spitze einer „V2“ Rakete— die galt im zweiten Weltkrieg als die Wunderwaffe der Nazis. Hobby-Archäologe Horst Klötzer aus Iserlohn war auf das Teil der „Vergeltungswaffe 2“ aufmerksam geworden. Einer seiner Bekannten hatte die Spitze vor rund 20 Jahren auf einem ostdeutschen Bauernhof gefunden und mitgenommen. Seitdem stand sie unbeachtet auf dem Dachboden. Doch Klötzer wusste sofort: das ist ein ganz seltsames Ding. Die „V2“ ist eine Mittelstrecken-Rakete, die aus rund 20 000 Einzelteilen bestand und gut eine Tonne Sprengstoff fassen konnte. Mit 14 Metern Höhe, 13 Tonnen Gewicht, 400 Kilometer Reichweite und einer Geschwindigkeit von bis zu 5000 km/h ist die Rakete ein echter Koloss. Entwickelt wurde Hitler „Wunderwaffe“ 1942 auf der Insel Usedom. Der ungewöhnliche Dachbodenfund wandert jetzt ins Bunkermuseum in Hagen. Dort wird die Spitze ab dem 2. August ausgestellt.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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