NRW will Warteschleifen verhindern

Jugendliche sollen nach dem Abschluss nicht planlos bleiben

Das Projekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“ soll den Schritt ins Berufsleben verbessern. War der Versuch bisher erfolgreich?

 Weitere Informationen heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
NRW will Warteschleifen verhindern (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Die NRW-Landesregierung hat heute eine Zwischenbilanz ihres Projekts „Kein Abschluss ohne Anschluss“  vorgestellt. Mit dem Programm sollen junge Menschen besser auf das Berufsleben vorbereitet werden. Außerdem bekommen sie dadurch eine bessere Übersicht in Sachen Studium und Beruf. Ab der achten Klassen sollen Schüler mit der Berufswelt vertraut gemacht werden, beispielsweise durch Praktika in Betrieben. Im neuen Übergangssystem sind Gymnasien genauso einbezogen wie Haupt- und Förderschulen.

Mittlerweile profitieren bereits knapp 200.000 Kinder vom neuen Übergangssystem. Ab dem kommenden Schuljahr werden es 340.000 Schülerinnen und Schüler in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten NRWs sein. Der schrittweise Ausbau von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ an allen Schulen und in allen Jahrgängen wird bis 2018 angestrebt. Dann wird das System 516.000 Jugendlichen von der 8. bis zur 10. Klasse eine bessere Berufsorientierung bieten.

Laut NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider ist das Programm ein bundesweit einzigartiges, flächendeckendes Übergangssystem, dass Jugendliche frühzeitig mit der Berufswelt in Berührung bringt: “ Uns geht es darum, dass alle Jugendliche – egal welcher sozialen oder kulturellen Herkunft – die gleichen Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben. Dafür müssen sie eine ungefähre Vorstellung davon haben, was für Berufe es gibt und welche Stärken sie selber besitzen.“

Das Programm sieht vor, dass bis zum Ende der Schulzeit eine individuelle Perspektive erarbeitet wird. Die Jugendlichen können demnach ein passendes Ausbildungsangebot bekommen. Für jüngere Schüler werden Angebote an Berufskollegs oder bei Trägern mit verstärktem Praxisbezug bereitgestellt. Schüler aus der Gymnasialen Oberstufe bekommen Perspektiven aufgezeigt, um ein Studium aufzunehmen oder alternative Ausbildungswege zu starten.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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