NRW will „Lies!“-Aktionen Verbieten

Aktivisten des Netzwerks „Lies!“ – sie verteilen hier kostenlos Korane an Reisende, wollen die Menschen vom ihrem extremistischen Islam überzeugen. 

NRW will "Lies!"-Aktionen Verbieten (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Die Politik hat Angst, dass sich junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen von der Salafisten-Ideologie blenden lassen und in den Krieg nach Syrien ziehen. Deswegen haben heute SPD, CDU, Grüne und FDP zusammen für ein Verbot der „Lies!“-Aktionen gestimmt.

Einige Städte in Nordrhein-Westfalen, wie Bonn, Essen oder Aachen haben schon versucht die Salafisten-Aktionen zu verbieten. Die endgültige Entscheidung liegt aber bei der Bundesregierung. Die Politik in NRW will jetzt aber Druck auf Berlin ausüben. Vor allem um unsere Jugend vor den Salafisten zu schützen.

Zwar gibt es keine direkten nachgewiesenen Verbindungen zwischen dem Islamischen Staat und dem Lies-Netzwerk – ABER: die Ideologie, der Salafisten und dem IS ist die Gleiche. Dass sie sich weiter ausbreiten kann, soll jetzt nach dem Beschluss heute im Landtag aber ein Ende haben.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 07.10.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

    Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

    *