Neue Erkenntnisse zu Paris-Attentäter

LKA hatte heute morgen erneut Flüchtlingsunterkunft durchsucht

Der erschossene Attentäter von Paris lebte unter 20 verschiedenen Namen. Zuletzt war er in einem Asylheim in Recklinghausen untergebracht.

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Neue Erkenntnisse zu Paris-Attentäter (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Walid Salihi— nur einer von vielen Namen unter den der Paris-Attentäter gelebt hat. Das Landeskriminalamt gab heute bekannt, dass der mutmaßliche Islamist 20 verschiedene Namen benutzt hat, mit denen der sich in sieben verschiedenen Staaten Europas aufhielt. Alle Identitäten hätten dabei ähnlich geklungen. Der IS-Sympathisant war am Jahrestags des Anschlags auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ von der Pariser Polizei erschossen worden, als er mit einem Beil auf eine Polizeistation los ging. Bis Dezember hatte er in einer Flüchtlingsunterkunft in Recklinghausen gelebt. Die hatten LKA und Polizei heute Morgen in einer Razzia erneut durchsucht.
In Zimmer des Angreifers fand sich eine handgezeichnete IS-Fahne an der Wand sowie eine Gaspistole und Bilder von Osama Bin Laden. Der Terrorost war bereits als Krimineller bekannt und wird vom LKA als Einzeltäter eingestuft. Das Landeskriminalamt bemängelte außerdem die europäischen Systeme. Zwischen europäischen Staaten werde nur das Geschlecht des Asylsuchenden weitergegeben, kein Name und keine Herkunft. Das gehöre auf den Prüfstand. So hatte der Paris Angreifer 2011 bereits Asyl in Rumänien beantragt, war aber trotzdem 2013 in Deutschland unter anderem Namen eingereist. Der Direktor des LKA erklärte außerdem, dass der Fall des Recklinghäuser Terroristen zeige, wie mobil die Täter seien. Die Freizügigkeit und Europa werde ausgenutzt.

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