Nächste Sicherheitspanne am Flughafen

Notfallpläne des Flughafen Köln/Bonn standen im Netz

Nachdem man in Köln/Bonn bereits diese Woche Negativschlagzeilen mit schlechten Sicherheitschecks machte, kommt nun: Geheime Pläne wurden öffentlich gemacht

 Weitere Informationen heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
Nächste Sicherheitspanne am Flughafen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Er gilt als vertraulich und war trotzdem öffentlich für jeden zu sehen: Der Notfallplan des Flughafen Köln/Bonn. Darin verzeichnet, nicht nur Fluchtwege oder Sammelplätze für den Fall einer Evakuierung, sondern auch der Ort an dem sich der Krisenstab trifft. Informationen, die nicht öffentlich werden dürfen. Sie könnten Terroristen brisante Einblicke in das Krisenmanagement liefern. Wie der Notfallplan ins Netz gelangt ist, ist bislang noch nicht klar. Die Flughafenleitung will sich heute zu den Vorfällen äußern.

Nicht die erste Panne

Der Flughafen kommt zuletzt einfach nicht aus den Schlagzeilen. Am 1.März war eine Polizistin in Zivil durch den Sicherheitsbereich marschiert, ohne kontrolliert zu werden. Daraufhin musste der gesamte Gebäudebereich evakuiert werden. Alle Passagiere, aber auch alle Mitarbeiter wie zum Beispiel Kioskangestellte mussten den Bereich verlassen und erneut kontrolliert werden.

Diese Woche die nächste schlechte Nachricht. Bei unabhängigen Kontrollen der Sicherheitsbereiche konnten Waffen oder sogar Bombenbauteile unbemerkt eingeschleust werden. Sogar als sich die Tester vorab zu erkennen gaben und auf Illegales in ihrem Gepäck aufmerksam machten, wurde in neun von zwölf Fällen nichts gefunden. Daraufhin wurde erneut der Ruf nach besseren Kontrollen laut. Momentan werden diese größtenteils durch private Sicherheitsdienste durchgeführt. Die Bundespolizei hat nicht mal einen Personalanteil von 10 Prozent der Sicherheitsangestellten am Flughafen.

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